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ADS wird bei Frauen viel seltener erkannt. Nicht, weil sie es seltener haben, sondern weil es sich anders zeigt. Während Jungen statistisch häufiger durch Hyperaktivität auffallen, sind viele Mädchen und Frauen eher ruhig, verträumt und unkonzentriert. Was kaum jemand weiß: Hormonschwankungen verändern, wie unser Gehirn mit Dopamin umgeht. Wenn Östrogene steigen, läuft der Fokus. Wenn sie sinken (etwa vor der Periode, nach der Geburt oder in den Wechseljahren) verstärken sich die Symptome ganz oft. Was du tun kannst: 1. Hormone im Blick behalten Beobachte deinen Zyklus und notiere Veränderungen. In der Perimenopause kann eine Hormontherapie evtl. hilfreich sein, immer in ärztlicher Absprache. 2. Ärztliche Begleitung Medikamente wie Stimulanzien können helfen, manchmal ist eine zyklische Gabe sinnvoll. 3. Ernährung und Nährstoffe Achte auf stabile Blutzuckerwerte. Wichtige Nährstoffe sind Eisen, Magnesium, Zink, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Koffein und Zucker nur in Maßen. 4. Bewegung und Struktur Regelmäßige Bewegung fördert Dopamin und Konzentration. Kleine Routinen, feste Tagesstruktur und bewusste Pausen entlasten das Gehirn. 5. Psychische Unterstützung Eine Psychotherapie, vor allem Verhaltenstherapie, kann helfen, Gedanken und Alltag zu ordnen. Hol dir Unterstützung, du musst das nicht allein schaffen. #Frauengesundheit #ADS #ADHS #Neurodivergenz #gynäkologisch Quellen: Becker JB et al., Biol Sex Differ, 2020 Quinn PO & Madhoo M, Curr Psychiatry Rep, 2014
ADS wird bei Frauen viel seltener erkannt. Nicht, weil sie es seltener haben, sondern weil es sich anders zeigt. Während Jungen statistisch häufiger durch Hyperaktivität auffallen, sind viele Mädchen und Frauen eher ruhig, verträumt und unkonzentriert. Was kaum jemand weiß: Hormonschwankungen verändern, wie unser Gehirn mit Dopamin umgeht. Wenn Östrogene steigen, läuft der Fokus. Wenn sie sinken (etwa vor der Periode, nach der Geburt oder in den Wechseljahren) verstärken sich die Symptome ganz oft. Was du tun kannst: 1. Hormone im Blick behalten Beobachte deinen Zyklus und notiere Veränderungen. In der Perimenopause kann eine Hormontherapie evtl. hilfreich sein, immer in ärztlicher Absprache. 2. Ärztliche Begleitung Medikamente wie Stimulanzien können helfen, manchmal ist eine zyklische Gabe sinnvoll. 3. Ernährung und Nährstoffe Achte auf stabile Blutzuckerwerte. Wichtige Nährstoffe sind Eisen, Magnesium, Zink, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Koffein und Zucker nur in Maßen. 4. Bewegung und Struktur Regelmäßige Bewegung fördert Dopamin und Konzentration. Kleine Routinen, feste Tagesstruktur und bewusste Pausen entlasten das Gehirn. 5. Psychische Unterstützung Eine Psychotherapie, vor allem Verhaltenstherapie, kann helfen, Gedanken und Alltag zu ordnen. Hol dir Unterstützung, du musst das nicht allein schaffen. #Frauengesundheit #ADS #ADHS #Neurodivergenz #gynäkologisch Quellen: Becker JB et al., Biol Sex Differ, 2020 Quinn PO & Madhoo M, Curr Psychiatry Rep, 2014

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