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Wednesday 05 June 2024 21:24:27 GMT
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iamkennyfinance
Kenny Finance :
Oh yea… found the right side of TikTok
2024-06-05 22:25:24
2
princerayyan_official
★PRINCE RAYYAN★ :
😂
2025-08-23 01:50:06
0
elpapupro130
un papu pro😹😹 :
pasen el nombre de la musica porfa
2024-06-05 22:01:23
2
xxb6x.x
Julio :
😍
2024-07-27 05:28:01
1
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„Ich bin unter konstanter Bedrohung, von Israel getötet zu werden.“ Das schrieb mir der palästinensische Journalist Anas Al-Sharif kurz vor seinem Tod - auf meine letzte Nachricht habe ich nie wieder eine Antwort bekommen. Denn er wurde genau heute vor einem Jahr vom israelischen Militär getötet.  Anas Al-Sharif war ein mutiger, großartiger Journalist, der jeden Tag sein Leben riskierte, um aus Gaza zu berichten. Er ist einer von mindestens 263 Kollegen, die seit dem 7. Oktober getötet wurden. In keinem anderen Konflikt starben so viele von ihnen in so kurzer Zeit. Sie alle riskieren ihr Leben, um die Weltgemeinschaft zu informieren, was vor Ort passiert. Um uns alle zu informieren.   Und in Deutschland haben etliche Medien diese Tötung weder verurteilt noch dazu recherchiert, sondern viele haben unkritisch die Behauptung der israelisches Armee übernommen - nämlich dass Anas A-Sharif ein Terrorist sei. Die BILD Zeitung hat ihn direkt selbst  zum Terroristen erklärt. Dafür wurde sie anschließend vom Presserat gerügt.  Ich erinnere mich an die Getöteten im Ukraine-Krieg, an die Empörung von Journalisten, Menschenrechtsaktivsten und Politikern. Wo sind umfassende Berichte über diese sich wiederholenden Taten und gezielte Tötungen? Und wo das kollektive Mitgefühl für die getöteten Kollegen? Wenn wir bei getöteten Journalisten mit zweierlei Maß messen, verlieren wir ein Stück unserer eigenen Glaubwürdigkeit - und ich befürchte, davon haben wir schon genug eingebüßt.  Bei dem Angriff vor einem Jahr wurden neben Anas Al-Sharif auch Mohammed Qreiqeh, Ibrahim Zaher und Mohammed Noufal getötet.   Die eingeblendete Recherche zu den Schlagzeilen stammt von @fabiangoldmann. Danke dafür! ____   Aufschlüsselung: Das „Committee To Protect Journalists“ zeichnet seit 1992 die Situation von Journalisten in Kriegsgebieten auf. Seit diesem Jahr wurden in keinem anderen Krieg in so kurzer Zeit so viele Journalisten getötet.    Von den 263 getöteten Berichterstattenden sind 210 Palästinenser, 31 aus dem Yemen, 16 Libanesen, 4 Iraner und 2 Israelis. Die Gesamtzahl der Getöteten ist zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich höher. Das „Committee To Protect Journalists“ nimmt all diejenigen Fälle auf, zu denen die Untersuchungen zu den Umständen abgeschlossen sind.   Quelle: Committee To Protect Journalists. Hier findet ihr die exakte Aufschlüsselung:   https://cpj.org/2025/02/journalist-casualties-in-the-israel-gaza-conflict/
„Ich bin unter konstanter Bedrohung, von Israel getötet zu werden.“ Das schrieb mir der palästinensische Journalist Anas Al-Sharif kurz vor seinem Tod - auf meine letzte Nachricht habe ich nie wieder eine Antwort bekommen. Denn er wurde genau heute vor einem Jahr vom israelischen Militär getötet. Anas Al-Sharif war ein mutiger, großartiger Journalist, der jeden Tag sein Leben riskierte, um aus Gaza zu berichten. Er ist einer von mindestens 263 Kollegen, die seit dem 7. Oktober getötet wurden. In keinem anderen Konflikt starben so viele von ihnen in so kurzer Zeit. Sie alle riskieren ihr Leben, um die Weltgemeinschaft zu informieren, was vor Ort passiert. Um uns alle zu informieren.   Und in Deutschland haben etliche Medien diese Tötung weder verurteilt noch dazu recherchiert, sondern viele haben unkritisch die Behauptung der israelisches Armee übernommen - nämlich dass Anas A-Sharif ein Terrorist sei. Die BILD Zeitung hat ihn direkt selbst zum Terroristen erklärt. Dafür wurde sie anschließend vom Presserat gerügt. Ich erinnere mich an die Getöteten im Ukraine-Krieg, an die Empörung von Journalisten, Menschenrechtsaktivsten und Politikern. Wo sind umfassende Berichte über diese sich wiederholenden Taten und gezielte Tötungen? Und wo das kollektive Mitgefühl für die getöteten Kollegen? Wenn wir bei getöteten Journalisten mit zweierlei Maß messen, verlieren wir ein Stück unserer eigenen Glaubwürdigkeit - und ich befürchte, davon haben wir schon genug eingebüßt. Bei dem Angriff vor einem Jahr wurden neben Anas Al-Sharif auch Mohammed Qreiqeh, Ibrahim Zaher und Mohammed Noufal getötet.   Die eingeblendete Recherche zu den Schlagzeilen stammt von @fabiangoldmann. Danke dafür! ____   Aufschlüsselung: Das „Committee To Protect Journalists“ zeichnet seit 1992 die Situation von Journalisten in Kriegsgebieten auf. Seit diesem Jahr wurden in keinem anderen Krieg in so kurzer Zeit so viele Journalisten getötet.   Von den 263 getöteten Berichterstattenden sind 210 Palästinenser, 31 aus dem Yemen, 16 Libanesen, 4 Iraner und 2 Israelis. Die Gesamtzahl der Getöteten ist zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich höher. Das „Committee To Protect Journalists“ nimmt all diejenigen Fälle auf, zu denen die Untersuchungen zu den Umständen abgeschlossen sind.   Quelle: Committee To Protect Journalists. Hier findet ihr die exakte Aufschlüsselung:   https://cpj.org/2025/02/journalist-casualties-in-the-israel-gaza-conflict/

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