@caylathuet5: #onthisday

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Wednesday 11 September 2024 17:44:09 GMT
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Ich wollte schon sehr früh Ärztin werden. Aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich damals niemals genau vorhersagen können, wie mein Weg einmal aussehen würde. Medizinstudium in Frankfurt. Famulatur in San Francisco. PJ. Approbation. Klinikalltag. Nachtdienste. Feiertage im Krankenhaus. Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Später Oberärztin. Und parallel dazu wurde eine zweite Leidenschaft immer größer: die ästhetische Medizin. Mich hat dabei nie interessiert, Menschen „anders“ aussehen zu lassen. Mich interessiert, wie man mit medizinischem Wissen, einem guten Auge und viel Feingefühl Ergebnisse schafft, die frisch, harmonisch und vor allem passend zur Person wirken. Je mehr ich gelernt habe, desto klarer wurde mir auch, wie ich Medizin selbst einmal machen möchte: persönlich, ehrlich und ohne das Gefühl, Patient:innen einfach durchzuschleusen. Irgendwann wurde aus diesem Gedanken der Traum von der eigenen Praxis. Und wie das mit großen Plänen so ist, lief natürlich nicht alles perfekt. Kurz vor dem Start war ich selbst Patientin, teilweise wurde die Praxis auf Krücken aufgebaut und zwischendurch gab es genug Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue. Aber aufgeben war keine Option. Heute habe ich meine eigene Praxis, behandle Patient:innen in den Bereichen Ästhetik, Frauengesundheit und regenerative Medizin und darf mein Wissen in der ästhetischen Medizin inzwischen auch als Trainerin und Speakerin an andere Ärzt:innen weitergeben. Ich bilde mich weiter, hinterfrage Behandlungen, lerne neue Verfahren kennen und entscheide bei jeder Patientin und jedem Patienten individuell, was wirklich sinnvoll ist – und manchmal eben auch, was nicht gemacht werden sollte. Denn mein Anspruch ist nicht, möglichst viel zu behandeln. Mein Anspruch ist, dass du dich gut beraten fühlst und dich am Ende immer noch wie du selbst fühlst. Wenn ich heute auf die kleine Sarah zurückblicke, die irgendwann Ärztin werden wollte, bin ich ziemlich stolz darauf, wohin dieser Weg geführt hat. Und gleichzeitig fühlt es sich ein bisschen so an, als würde er gerade erst anfangen 🤍
Ich wollte schon sehr früh Ärztin werden. Aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich damals niemals genau vorhersagen können, wie mein Weg einmal aussehen würde. Medizinstudium in Frankfurt. Famulatur in San Francisco. PJ. Approbation. Klinikalltag. Nachtdienste. Feiertage im Krankenhaus. Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Später Oberärztin. Und parallel dazu wurde eine zweite Leidenschaft immer größer: die ästhetische Medizin. Mich hat dabei nie interessiert, Menschen „anders“ aussehen zu lassen. Mich interessiert, wie man mit medizinischem Wissen, einem guten Auge und viel Feingefühl Ergebnisse schafft, die frisch, harmonisch und vor allem passend zur Person wirken. Je mehr ich gelernt habe, desto klarer wurde mir auch, wie ich Medizin selbst einmal machen möchte: persönlich, ehrlich und ohne das Gefühl, Patient:innen einfach durchzuschleusen. Irgendwann wurde aus diesem Gedanken der Traum von der eigenen Praxis. Und wie das mit großen Plänen so ist, lief natürlich nicht alles perfekt. Kurz vor dem Start war ich selbst Patientin, teilweise wurde die Praxis auf Krücken aufgebaut und zwischendurch gab es genug Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue. Aber aufgeben war keine Option. Heute habe ich meine eigene Praxis, behandle Patient:innen in den Bereichen Ästhetik, Frauengesundheit und regenerative Medizin und darf mein Wissen in der ästhetischen Medizin inzwischen auch als Trainerin und Speakerin an andere Ärzt:innen weitergeben. Ich bilde mich weiter, hinterfrage Behandlungen, lerne neue Verfahren kennen und entscheide bei jeder Patientin und jedem Patienten individuell, was wirklich sinnvoll ist – und manchmal eben auch, was nicht gemacht werden sollte. Denn mein Anspruch ist nicht, möglichst viel zu behandeln. Mein Anspruch ist, dass du dich gut beraten fühlst und dich am Ende immer noch wie du selbst fühlst. Wenn ich heute auf die kleine Sarah zurückblicke, die irgendwann Ärztin werden wollte, bin ich ziemlich stolz darauf, wohin dieser Weg geführt hat. Und gleichzeitig fühlt es sich ein bisschen so an, als würde er gerade erst anfangen 🤍

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