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Friday 09 May 2025 00:25:51 GMT
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Bitte keine Kostversuche, er ist tödlich giftig! Hut: 3-15 (20) cm Ø, kastanienbraun, graubraun, gelbbraun, graugelb, orangebraun, mit rein-weißlichen Velum-Flöckchen, die konzentrisch gleichmäßig angeordnet sind. Warnung: Durch Regen können die weißen Schüppchen (Hüllreste) abgewaschen sein, Huthaut bis zur Mitte abziehbar. Der Rand ist mit zunehmendem Alter oft gerieft. Dadurch Verwechslungsgefahr mit Scheidenstreiflingen. Fleisch: Weiß, im Alter teilweise gelblich, (fast) nicht verfärbend, dünn, weich. Unter der Huthaut nicht gelb! Stiel: 5-12 (16) cm lang, 1-2,5 (3,5) cm Ø dick, weiß, alt etwas gelblich, feinschuppig, zwiebelknollig (Stulpen-knollig, wie eingepfropft), abgesetzte Knolle mit Kindersöckchen (Bergsteiger-Söckchen), d. h. serpentinenartig von unten, der Basis beginnendem, ringförmigem weißem Ring-Gebilde (Gürtelzonen). Spitze ist meist leicht vom Hutfleisch abtrennbar. Ring: Hängend, vergänglich, häutig, nie gerieft wie beim Perlpilz, relativ breit und oft doppelrandig wirkend. In einzigartigen Fällen kann der Ring eine sehr schwache Riefung aufweisen. Der Tannen-Pantherpilz (PANTHERINA VAR. ABIETUM) kann das gelegentlich machen. Deswegen gilt immer alle Merkmale beachten! Lamellen: Weiß, leicht gelblich, frei, höchstens ganz fein angewachsen, abgerundet vor dem Stiel. Sporenpulverfarbe: Weiß (8-14 x 6-10 µm, oval, elliptisch, glatt, inamyloid, farblos, Basidien viersporig, selten mit Schnallen, HDS mit 2-7 µm breiten Hyphen, Lamellentrama bilateral). Vorkommen: Mischwald, überwiegend bei Laubbäumen, gern auf sandigen Boden, Symbiosepilz wie alle Wulstlinge, Frühling bis Spätherbst, häufig. Gattung: Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS). Verwechslungsgefahr: Königsfliegenpilz, Grauer Wulstling, Perlpilz, Porphyrbrauner Wulstling, Fransiger Wulstling, Gelber Knollenblätterpilz, Eierwulstling, Erlenstreifling, Grauer Scheidenstreifling, Strandkiefernwulstling, Breitblatt, Parasol. Chemische Reaktionen: Fleisch mit Phenol weinrot verfärbend; mit KOH keine Reaktion. Dieser Pilz enthält Ibotensäure, Muscazon, Muscimol, Stizolob- und Stizolobinsäure. Besonderheit: Diese gefährliche Pilzart verursachte schon öfter Todesfälle. Er wurde mit dem Perlpilz oder dem Grauen Wulstling verwechselt. Insbesondere Pilzsammler, bei denen in der Heimat der Pantherpilz nicht bekannt war, aber der Graue Wulstling häufig vorkommt und gesammelt wurde, verwechselten diese miteinander. Weil diese Pilzsammler in der Fremde Pilze sammelten und dadurch Vergiftungen hatten, entstand der Synonymname: Sachsentod.☠️☠️☠️ #information #giftig #pilz #deutschland #wald #krank #warnung #outdoor #natur
Bitte keine Kostversuche, er ist tödlich giftig! Hut: 3-15 (20) cm Ø, kastanienbraun, graubraun, gelbbraun, graugelb, orangebraun, mit rein-weißlichen Velum-Flöckchen, die konzentrisch gleichmäßig angeordnet sind. Warnung: Durch Regen können die weißen Schüppchen (Hüllreste) abgewaschen sein, Huthaut bis zur Mitte abziehbar. Der Rand ist mit zunehmendem Alter oft gerieft. Dadurch Verwechslungsgefahr mit Scheidenstreiflingen. Fleisch: Weiß, im Alter teilweise gelblich, (fast) nicht verfärbend, dünn, weich. Unter der Huthaut nicht gelb! Stiel: 5-12 (16) cm lang, 1-2,5 (3,5) cm Ø dick, weiß, alt etwas gelblich, feinschuppig, zwiebelknollig (Stulpen-knollig, wie eingepfropft), abgesetzte Knolle mit Kindersöckchen (Bergsteiger-Söckchen), d. h. serpentinenartig von unten, der Basis beginnendem, ringförmigem weißem Ring-Gebilde (Gürtelzonen). Spitze ist meist leicht vom Hutfleisch abtrennbar. Ring: Hängend, vergänglich, häutig, nie gerieft wie beim Perlpilz, relativ breit und oft doppelrandig wirkend. In einzigartigen Fällen kann der Ring eine sehr schwache Riefung aufweisen. Der Tannen-Pantherpilz (PANTHERINA VAR. ABIETUM) kann das gelegentlich machen. Deswegen gilt immer alle Merkmale beachten! Lamellen: Weiß, leicht gelblich, frei, höchstens ganz fein angewachsen, abgerundet vor dem Stiel. Sporenpulverfarbe: Weiß (8-14 x 6-10 µm, oval, elliptisch, glatt, inamyloid, farblos, Basidien viersporig, selten mit Schnallen, HDS mit 2-7 µm breiten Hyphen, Lamellentrama bilateral). Vorkommen: Mischwald, überwiegend bei Laubbäumen, gern auf sandigen Boden, Symbiosepilz wie alle Wulstlinge, Frühling bis Spätherbst, häufig. Gattung: Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS). Verwechslungsgefahr: Königsfliegenpilz, Grauer Wulstling, Perlpilz, Porphyrbrauner Wulstling, Fransiger Wulstling, Gelber Knollenblätterpilz, Eierwulstling, Erlenstreifling, Grauer Scheidenstreifling, Strandkiefernwulstling, Breitblatt, Parasol. Chemische Reaktionen: Fleisch mit Phenol weinrot verfärbend; mit KOH keine Reaktion. Dieser Pilz enthält Ibotensäure, Muscazon, Muscimol, Stizolob- und Stizolobinsäure. Besonderheit: Diese gefährliche Pilzart verursachte schon öfter Todesfälle. Er wurde mit dem Perlpilz oder dem Grauen Wulstling verwechselt. Insbesondere Pilzsammler, bei denen in der Heimat der Pantherpilz nicht bekannt war, aber der Graue Wulstling häufig vorkommt und gesammelt wurde, verwechselten diese miteinander. Weil diese Pilzsammler in der Fremde Pilze sammelten und dadurch Vergiftungen hatten, entstand der Synonymname: Sachsentod.☠️☠️☠️ #information #giftig #pilz #deutschland #wald #krank #warnung #outdoor #natur

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