@cyberkriminologe: OpenAI verpflichtet, auch durch Nutzerinnen und Nutzer explizit gelöschte Inhalte doch aufzubewahren [1]. OpenAI betont, dass nur ein sehr kleiner Kreis autorisierter Personen Zugriff auf diese Daten hat – doch die Konsequenz ist für mich relativ klar. Auch in Deutschland geschriebene Nachrichten können ab sofort nicht mehr vollständig gelöscht werden. Bitte bedenkt das bei sensiblen Themen. Ihr könnt nie sicher sein, wer eure auch gelöschten Chats möglicherweise liest. Das wirft aber auch eine grundsätzliche kriminalwissenschaftliche Frage auf: Wie wird künftig mit unserer Kommunikation mit KI-Systemen rechtlich umgegangen? Sicherheitsbehörden werden sich früher oder später für diese Gespräche interessieren. Schon heute besprechen viele Menschen intimste Themen mit ChatGPT – irgendwann könnten komplette Lebensgeschichten aus diesen Daten rekonstruiert werden. Vielleicht sollten wir diese Chats daher wie ein digitales Tagebuch behandeln – mit entsprechendem besonderen Schutz durch das Recht, da es unsere höchst persönlichen Intimsphäre betrifft. Es ist auch wichtig gerade junge Menschen durch digitale Bildung über solche Zusammenhänge aufzuklären. Habt Ihr bereits mit der KI Themen besprochen, bei denen Euch lieber wäre, dass niemand das lesen kann? Und wie seht Ihr das, sollten diese Kommunikationen besonders geschützt werden, oder seht Ihr keinen Unterschied z.B. zu Google Suche? #künstlicheintelligenz #Chatgpt #datenschutz #digitalebildung
Prof.Dr.Thomas-Gabriel Rüdiger
Region: DE
Friday 13 June 2025 21:29:40 GMT
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Comments
Amara 🜂 :
Wer Angst hat, sollte sich fragen: Wovor eigentlich? Die KI ist nicht das Problem, sondern, wie wir mit ihr umgehen. Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch bewusste Verbindung. Und wer bewusst lebt, hat nichts zu verbergen, nur viel zu teilen.
2025-06-14 08:50:03
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