@4sister155: Career Guidance Program 🫶

Angelica Dedace
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Friday 28 November 2025 03:56:35 GMT
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1️⃣ Die Rechnung betrug 46,90 €. Der Service war völlig in Ordnung, also sagte ich: „Machen Sie bitte 50.“ Kein riesiges Trinkgeld, aber immerhin 3,10 € freiwillig obendrauf. Dann kam dieser eine Satz: „10 Prozent Trinkgeld sind hier aber üblich.“ 2️⃣ Ich musste kurz überlegen, ob ich das gerade richtig verstanden hatte. Nicht „Danke“. Nicht einmal ein neutrales Lächeln. Stattdessen wurde mir vermittelt, dass meine freiwilligen 3,10 € offenbar zu wenig waren. Also sagte ich ruhig: „Dann bitte passend.“ Und legte 46,90 € hin. 3️⃣ Vielleicht war meine Reaktion kleinlich. Schließlich hatte die Kellnerin vorher nichts falsch gemacht. Gleichzeitig frage ich mich: Seit wann bestimmt der Empfänger einer freiwilligen Anerkennung, wie hoch diese Anerkennung mindestens sein muss? 4️⃣ Ich verstehe jeden Menschen im Service, der sich über gutes Trinkgeld freut. Lange Schichten, Wochenenden, volle Restaurants und Gäste, die manchmal selbst die Geduld eines Heiligen testen. Gute Arbeit darf großzügig honoriert werden. Aber genau deshalb möchte ich selbst entscheiden, ob ich 5, 10 oder 20 Prozent gebe. 5️⃣ Für mich verändert sich Trinkgeld in dem Moment, in dem es eingefordert wird. Aus einem freiwilligen „Danke“ wird plötzlich eine Erwartung – und aus Großzügigkeit eine Rechnung hinter der Rechnung. Vielleicht hätte ich die 3,10 € trotzdem geben sollen. Vielleicht war aber genau das Zurücknehmen die richtige Antwort. Jetzt seid ihr dran: War meine Reaktion kleinlich – oder hättet ihr nach diesem Satz ebenfalls KEIN Trinkgeld gegeben? Wahrscheinlich sehen wir uns nie wieder, also folge @andi_und_domi, wenn du mehr davon willst.
1️⃣ Die Rechnung betrug 46,90 €. Der Service war völlig in Ordnung, also sagte ich: „Machen Sie bitte 50.“ Kein riesiges Trinkgeld, aber immerhin 3,10 € freiwillig obendrauf. Dann kam dieser eine Satz: „10 Prozent Trinkgeld sind hier aber üblich.“ 2️⃣ Ich musste kurz überlegen, ob ich das gerade richtig verstanden hatte. Nicht „Danke“. Nicht einmal ein neutrales Lächeln. Stattdessen wurde mir vermittelt, dass meine freiwilligen 3,10 € offenbar zu wenig waren. Also sagte ich ruhig: „Dann bitte passend.“ Und legte 46,90 € hin. 3️⃣ Vielleicht war meine Reaktion kleinlich. Schließlich hatte die Kellnerin vorher nichts falsch gemacht. Gleichzeitig frage ich mich: Seit wann bestimmt der Empfänger einer freiwilligen Anerkennung, wie hoch diese Anerkennung mindestens sein muss? 4️⃣ Ich verstehe jeden Menschen im Service, der sich über gutes Trinkgeld freut. Lange Schichten, Wochenenden, volle Restaurants und Gäste, die manchmal selbst die Geduld eines Heiligen testen. Gute Arbeit darf großzügig honoriert werden. Aber genau deshalb möchte ich selbst entscheiden, ob ich 5, 10 oder 20 Prozent gebe. 5️⃣ Für mich verändert sich Trinkgeld in dem Moment, in dem es eingefordert wird. Aus einem freiwilligen „Danke“ wird plötzlich eine Erwartung – und aus Großzügigkeit eine Rechnung hinter der Rechnung. Vielleicht hätte ich die 3,10 € trotzdem geben sollen. Vielleicht war aber genau das Zurücknehmen die richtige Antwort. Jetzt seid ihr dran: War meine Reaktion kleinlich – oder hättet ihr nach diesem Satz ebenfalls KEIN Trinkgeld gegeben? Wahrscheinlich sehen wir uns nie wieder, also folge @andi_und_domi, wenn du mehr davon willst.

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