@dr.alexanderstevens: Vor Gericht zählen Worte nur zu 7–10 %, der Rest ist vorgefasste Meinung und vor allem Körpersprache. Richter, Staatsanwalt und Schöffen lesen jede Geste – oft unbewusst. Verschränkte Arme? Ein Klassiker, der seit Jahrzehnten falsch gedeutet wird. Früher hieß es: „Abwehr, Verschlossenheit, Lüge“. Heute wissen wir (dank moderner Körpersprachforschung von Experten): Verschränkte Arme bedeuten meist gar nichts Negatives – sondern oft nur Passivität, Komfort, Kälte oder Konzentration.Trotzdem: Im Gerichtssaal wirkt es immer noch negativ. Strafverfolgungsbehörden interpretieren es häufig als Abwehr, Unsicherheit, Unaufrichtigkeit – egal, ob das stimmt. Das beeinflusst Glaubwürdigkeit, Sympathie und Urteil subtil, aber massiv.
Dr. Alexander Stevens
Region: DE
Saturday 10 January 2026 17:55:21 GMT
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