Das Beispiel wirkt überzeugend, ist aber irreführend. In fast allen realen Vermögenssteuer-Modellen gelten sehr hohe Freibeträge (oft zweistellige Millionenbeträge) und besondere Regeln für Betriebsvermögen, damit kleine Händler oder Familienunternehmen gar nicht betroffen sind. Die Rechnung tut so, als würde ein kleiner Laden voll besteuert – das entspricht nicht den tatsächlichen politischen Vorschlägen.
Selbst im Beispiel wären rund 22.000 € Steuer bei 7 Mio. Umsatz nur etwa 0,3 % des Umsatzes. Solche Schwankungen entstehen im Handel ständig durch Energie-, Transport- oder Einkaufspreise, ohne dass deshalb plötzlich alles „massiv teurer“ wird. Außerdem richtet sich eine Vermögenssteuer wirtschaftlich vor allem gegen sehr große Vermögen im oberen Promillebereich, nicht gegen kleine Selbstständige.
Kurz gesagt: Das Szenario konstruiert einen kleinen Laden als Opfer, obwohl reale Vermögenssteuer-Konzepte große Vermögen treffen und die Preiswirkung für Verbraucher minimal wäre.
2026-02-09 16:31:01
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Emilius :
Bist eine Bereicherung fr
2026-02-09 09:58:29
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SirResok :
Man darf die Frage stellen, warum die Vermögenssteuer in Deutschland bis 1997 funktioniert hat, während sie heute nicht mehr existiert, und warum sie in der Schweiz seit über 100 Jahren stabil angewendet wird. In Deutschland scheiterte sie unter anderem an uneinheitlichen Bewertungsmaßstäben, aufwendiger Verwaltung und rechtlichen Problemen, obwohl sie damals Einnahmen brachte. In der Schweiz hingegen ist die Vermögenssteuer klar geregelt, niedrig und transparent. Die Kombination aus stabiler Gesetzgebung, einfacher Verwaltung und hoher Lebensqualität macht die Schweiz attraktiv für Vermögende selbst für solche, die aus Ländern ohne Vermögenssteuer kommen.
2026-02-09 11:53:16
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Tikroqq🇩🇪🇲🇦 :
Ja, die ganze Welt macht Vermögensteuer, aber bei uns funktioniert es leider nicht
2026-02-09 14:19:41
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unverblendet :
Trotz dieser guten Erklärung begreifen es die Leute noch immer nicht. Das bahsing der Reichen wird von den Versagern betireben, die im Leben nie was erreichen wollten auße in der sozialen Hängematte zu Anden.
2026-02-10 09:43:27
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Der Direkte :
die Erhöhung des Umsatzes ist das Ziel. so steigen die Steuereinnahmen. die Bürger sind völlig egal
2026-02-09 11:34:23
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bowler :
Mir kommen die Tränen, die armen Milliardäre.
2026-02-10 12:47:35
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sven.sdt :
Deine Mühe in allen Ehren und Mal davon abgesehen, dass es in der Realität die Berechnungen anders laufen: Genau solche Beispiele sollen nicht von der Vermögenssteuer betroffen werden und das würde so auch keiner mitmachen. Deswegen würde ich von so einer Darstellung dringend abraten
2026-02-09 17:20:00
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Flori :
Stimme da zu. Aber das Problem bleibt, dass Reiche bzw. Erben viel einfacher in Deutschland Vermögen aufbauen (75% der Milliardäre sind Erben, selbst in der USA sind es weniger als 50%). Man könnte beispielsweise Vermögen ab 50 mio mit einem progressiven Steuersatz bis 2% besteuern der mit 0,1% anfängt. Oder halt die Umgehung der Erbschaftsteuer verhindern.
2026-02-09 13:47:23
1
henritheteacher :
Tolles Video. Super viel Mühe gegeben! Andere Perspektive, wenn all das Vorgeschlagene „wohl nicht funktioniert“: wie denn dann? Wie stoppen wir das Auseinanderdriften der Schichten? Wie kann Geld sozial gerechter verteilt sein?
2026-02-10 22:02:03
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martin.hn2 :
Man zahlt nicht so hohe Umsatzsteuer, weil man die Umsatzsteuer, die im Wareneinkauf enthalten war mit der eigenen erwirtschafteten Umsatzsteuer verrechnen kann. Dann hat man schonmal ungefähr 1 Mio. mehr verfügbares Geld für die ganzen Fixkosten
2026-04-17 15:57:12
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romankrausffs :
Dein Kanal wird wahrscheinlich nicht besonders groß. Aber diese Videos sind verdammt gut und informativ gemacht, vielen Dank dafür.
2026-02-11 00:48:10
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derVermoeglichbarer :
fair point. Ich würde auch nicht sagen das jemand überhaupt mal gesagt hat das es 99% nicht betrifft. Ansonsten hätte sie ja keine Wirkung. Viele profitieren wenige halt nicht.
2026-02-11 13:32:25
0
Michael :
Naja, warum sollte der Chef die Preise erhöhen und somit nicht mehr konkurrenfähig zu sein, anstatt einfach Anteile zu verkaufen bzw. Kredit aufnehmen?
2026-02-11 22:41:59
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Knock Out Contract :
Zu lange und kompliziert für Linke ;) 👍
2026-02-10 01:54:41
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t_colin264 :
wenn du bei 2,5 mio Vermögen EK in dem Beispiel nur 5% Rendite hast lohnt sich das Geschäft einfach nicht.
2026-02-09 18:53:31
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Marvin Escobar Ellsasser :
Die Frage jedes Liberalen ist eher wieso wir nicht schon immer ne Vermögenssteuer hatten
2026-02-09 23:53:51
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derVermoeglichbarer :
tja hätte der Ludwig Erhard das gewusst dann hätte er gar keine Vermögen besteuert. Was jahrzehnte funktioniert hat und sogar in den Wirtschaftswunder bestand ist jetzt natürlich unvorstellbar.
2026-02-11 12:43:01
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HerrMeddin :
das betriebliche nettovermögen liegt doch unter 5mio? also fällt keine vermögensteuer an
2026-02-11 16:12:17
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ricodahms :
Wenn sich der Normalbürger Sorgen um das Wohlergehen der Reichen macht, haben die Reichen alles richtig gemacht. 👍
2026-02-09 14:14:14
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Vinggee :
3 Dinge sind kritisch daran ein Lebensmittel Einzelhandel macht in der regel so 4% gewinn du gehst von 1,4% aus und den Unternehmenswert berechnet man mit dem Kapitalisierungsfaktor 13,75 mal den nettogewinn du hast den bruttogewinn genommen also in diesem Fall wären das nur 1,375 mio euro was das ganze auf 13 750€ senkt dann darf man von dem netto gewinn auch noch den unternehmerlohn abziehen welcher wenn er das zb 80000€ sind auf 20000€ drückt ausserdem sind Freibeträge von über 5 mio für den Mittelstand gefordert was das ganze irrelevant macht
2026-02-09 17:21:48
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KorpulenterKoala :
Der aktuelle Vorschlag von den Linken hat bei Privatvermögen einen Freibetrag von 1 Mio Euro und bei Betriebsvermögen einen Freibetrag von 5 Mio Euro. Da passiert in dem Beispiel nichts. Gute Veranschaulichung von dir, dass das Konzept sinnvoll ist.
2026-02-09 19:09:44
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idk :
das Beispiel fällt halt einfach nicht in die vermögenssteuer. in dem Beispiel wäre es ein Betrieb, hätte also einen Freibetrag von 5 Millionen Euro. Mit den ausgerechneten 3,24 Millionen wäre man da weit drunter. damit soll eben sowas bei kleineren betrieben nicht vorfallen
2026-03-01 08:19:14
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asmaelvomsee :
deine Rechnung in allen Ehren. Aber ein Gewerbe mit einem Vermögenseinsatz von über 3 Millionen, das 100k Gewinn vor Steuer abwirft, ist in der Realität eigentlich insolvent. das sind 0,3% rendite aus dem Kapitaleinsatz. wer das macht ist bekloppt.
2026-02-09 11:35:27
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Lucatschi :
so und jetzt macht der Unternehmer eine Steuererklärung setzt die ganzen Kosten wie gezahlte USt, den Wareneinkauf, die it und co von der Steuer ab, reduziert damit sein Vermögen und das zu versteuernde Einkommen und stellt dann fest, dass sein "Tante Emma Laden" nicht ausschlaggebend für die Vermögenssteuer ist, sondern lediglich Menschen wie die Familie bourda oder schwarz davon betroffen wären
2026-02-09 13:47:28
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