@hannah.blankenberg: Warum dysfunktionale Familien lieber ein Kind “verlieren” als ihr Narrativ aufzugeben ⤵️ In dysfunktionalen Familien braucht es jemanden, der die Schuld trägt. Jemanden, der “das Problem” ist. Damit alle anderen nicht hinschauen müssen. Du wirst zum Sündenbock oder du gehst selbst, weil du merkst: Hier ist kein Platz für die Wahrheit. Dysfunktionale Familien halten sich durch ein gemeinsames Narrativ zusammen: “Bei uns ist alles in Ordnung.” “Wir lieben uns doch alle.” Ich hab mal gelesen, dass es ist wie bei Autor:innen, die lieber eine tolle Hauptfigur sterben lassen, als das Natrativ der Geschichte aufzugeben. Wenn du anfängst, Dinge zu benennen wie z.B. Mi**brauch, Vernachlässigung, emotionale Kälte, toxische Dynamiken,…gefährdest du dieses Narrativ. Dysfunktionale Familien verlieren lieber die Beziehung zu ihrem Kind, als zuzugeben, dass das System krank ist. Sie erklären dich zum Problem: “Sie war schon immer schwierig/sensibel/arrogant.” “Er übertreibt maßlos.” “Das hat ihr ihr Partner/Therapeut/Freundin eingeredet.” Damit müssen sie SICH nicht ändern. Damit bleibt das Narrativ intakt. Und DU bist schuld. Ich möchte dir sagen: Du bist nicht das Problem. Du bist wahrscheinlich das gesündeste Mitglied im System. Weil du die Wahrheit gesehen hast. Weil du den Kreislauf durchbrechen willst. Das Schwarze Schaf oder der „Sündenbock“ ist oft das Kind, das am klarsten sieht. Manchmal die reifste Person des Familiensystems. Wenn du dich hier wiedererkennst 👉🏽 Du bist nicht falsch, zu viel, zu empfindlich, zu irgendwas. Du bist nicht kaputt. Du bist nicht schuld. Du darfst dich abgrenzen und schützen. Du darfst ernst nehmen, was du spürst und benennst. SCHWARZESSCHAF KONTAKTABBRUCH TOXISCHEFAMILIE FAMILIENSYSTEM CYCLEBREAKER
Hannah
Region: DE
Monday 02 March 2026 07:21:30 GMT
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