@haopro10k: Ba Tri Bến Tre 1999 #bentre71 #nguoimientay #ngayxua #xuoihuongtiktok #xuhuong #octhuy958/2auco #songnuocmientay #kiniemxua #tuoitho #thapnien9x #thapnien90 #hoainiem #1999

Ốc Thủy 958/2 – Kí Ức Ngày Xưa
Ốc Thủy 958/2 – Kí Ức Ngày Xưa
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Tuesday 17 March 2026 19:19:22 GMT
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Comments

cuii802
Cuộii :
Năm này tháng 8 tui mới đẻ😂
2026-03-18 02:52:29
4
tu.a684
Tu A :
nhớ kỉ niệm xưa
2026-06-05 15:05:15
1
ngava66
Võ Thị huệ :
ba tri quê hương tui 💜💜💜💜
2026-04-21 23:50:18
1
vinh.bui53
Vinh Bui :
lúc này mình 16t ôi nhớ lắm cái tuổi thơ của ngày đó
2026-04-23 12:37:33
1
hoaqunh33
Hoa Quỳnh :
Tui cũng ở Ba Tri , cũng từng gánh nước giống vậy ! Cảm ơn bạn đã đăng líp , chúc bạn vui khỏe , bình an.
2026-04-23 07:10:26
1
luonghoagiongtrom
TRÁI DỨNG 71 ♥️♦️♣️♠️1990 :
9 tuổi
2026-04-21 15:19:01
1
phuoc.khanh19
phước khanh :
Xem lip nhớ hồi ức kĩ niệm quá
2026-04-26 16:32:05
1
vu.truong6239
Vu Truong :
õ dau vạy
2026-04-21 23:21:50
1
ngocthanh83868
Thúy An :
lúc này mình đc 10 tuổi 😂
2026-03-31 07:32:18
1
tuyt.hng074
Tuyết Hằng :
ngày nay tháng này đe gái lớn của mình
2026-04-22 06:09:07
1
ha.phuong359
Song phương :
nhớ quá
2026-04-19 13:33:36
2
tri.cy.hng.chnh.ct
Trái cây Hồng Chính CT 1977 :
Video đẹp quá
2026-03-22 12:27:52
1
phucthuong71c2
Hoàng Thượng :
lúc nay đuoc 9 tuổi 😂
2026-04-20 14:27:29
1
ngc.cng8367
**cô_ba 🌺🌺 :
lúc này mìk đc 9t rồi 🥰
2026-04-19 06:46:42
1
uyenva4
Uyên90🦄 :
nhìn cảnh này nhớ nhà nội hồi xưa quá😁
2026-04-19 04:34:40
2
bi.nguyen2617
Bi Nguyen :
Huệ hát hay và tuyệt vời 🥰
2026-04-08 03:58:40
1
goodboy.642
S K Y (^_^) :
nhớ quá 🥰🥰🥰
2026-04-20 12:40:26
1
huy.sinsun
chánh huy :
túi còn lạnh tóc gái sáng bữa nào tui cũng 50lần đi từ giếng60m tưới hoa màu xong còn phải làm đến chiều
2026-04-18 00:33:32
3
nguyen.men456
nguyen.men456 :
Chào bạn ở ba tri mà ở ấp nào mình cũng ở ba tri nè còn bây giờ thì ở Tây ninh 😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅
2026-03-18 06:25:07
4
pham7077
pham :
mơ ước gì được quay về tuổi thơ..😔😔😔 ôi kí ức một thời 8x9x là đây.😥
2026-04-07 02:21:51
3
thuthuong74
Thương Thương :
Lại nhớ cảnh quê này quá
2026-04-20 14:42:48
1
ng.luy6
Mèo mốc 🐯 :
Năm này tui mới dc 1 tủi kk
2026-04-20 07:15:58
1
kenhcualoii
Kênh của Lợi :
năm này tui đc vài tháng tuổi 😁
2026-04-19 05:30:40
1
nhattrinh47
Cô Hai :
hay quá 👍🌹🌹🌹
2026-03-19 07:28:43
1
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1936 am Dresdner Hauptbahnhof zu stehen, das war geordnete Betriebsamkeit und bürgerliche Selbstverständlichkeit. Der prächtige, 1898 eröffnete Bahnhof mit seinen weitläufigen Hallen und dem imposanten Empfangsgebäude pulsierte als wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Deutschen Reiches. Der legendäre Henschel-Wegmann-Zug verband Dresden in rund 100 Minuten mit Berlin – ein Symbol für Fortschritt und Tempo. Reisende in gepflegter Kleidung – Herren mit Hut und Mantel, Damen in Kleidern und Hüten – eilten zu den Zügen oder holten Angehörige ab. Die Luft roch nach Dampf, Kohle, frischem Zeitungspapier und dem typischen Bahnhofsgetriebe. Es gab Ordnung, Disziplin und ein starkes Gefühl von Sicherheit. Messerstechereien oder offene Gewalt in der Halle waren unvorstellbar – die öffentliche Ordnung wurde streng aufrechterhalten. Es fühlte sich an wie ein Versprechen der Stabilität und des Wiederaufstiegs. Nach den Wirren der Weimarer Zeit erlebte man wirtschaftliche Erholung, Vollbeschäftigung und nationales Selbstbewusstsein. Die Menschen bewegten sich mit einer gewissen Würde durch den Bahnhof, der noch nicht von Massentourismus oder sozialen Spannungen geprägt war. Im Jahr 2026 hingegen wirkt der Dresdner Hauptbahnhof (und besonders der Wiener Platz davor) trotz moderner Sanierung und hohem Passagieraufkommen oft angespannt und überwacht. Täglich nutzen Zehntausende den Bahnhof, doch das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich verändert. Es gibt sichtbar mehr Polizei- und Security-Präsenz, regelmäßige Berichte über Körperverletzungen, Drogenkriminalität und vor allem Messerdelikte im Umfeld des Bahnhofs. Was 1936 undenkbar war – spontane Messerattacken, aggressive Auseinandersetzungen oder Bedrohungen mitten im Bahnhofsbetrieb –, gehört 2026 zu den wiederkehrenden Problemen an vielen deutschen Großstadtbahnhöfen, inklusive Dresden. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von einer selbstverständlich sicheren, geordneten Reisetätigkeit hin zu einem Ort, an dem viele Reisende instinktiv wachsamer sind, ihre Taschen fester halten und abends bestimmte Bereiche meiden. Der große Unterschied liegt nicht nur in der Architektur oder Technik, sondern im Lebensgefühl: 1936 strahlte der Hauptbahnhof bürgerliche Ordnung und Vertrauen in die öffentliche Sicherheit aus. 2026 ist er ein moderner Verkehrsknotenpunkt – praktisch und belebt –, aber auch ein Spiegel gewachsener Messerkriminalität und sozialer Spannungen, die damals schlicht nicht existierten. Die alte Pracht steht noch, doch die unbeschwerte Selbstverständlichkeit des Reisens ist einer wachsameren, komplizierteren Realität gewichen.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ #dresden #deutschland #afd
1936 am Dresdner Hauptbahnhof zu stehen, das war geordnete Betriebsamkeit und bürgerliche Selbstverständlichkeit. Der prächtige, 1898 eröffnete Bahnhof mit seinen weitläufigen Hallen und dem imposanten Empfangsgebäude pulsierte als wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Deutschen Reiches. Der legendäre Henschel-Wegmann-Zug verband Dresden in rund 100 Minuten mit Berlin – ein Symbol für Fortschritt und Tempo. Reisende in gepflegter Kleidung – Herren mit Hut und Mantel, Damen in Kleidern und Hüten – eilten zu den Zügen oder holten Angehörige ab. Die Luft roch nach Dampf, Kohle, frischem Zeitungspapier und dem typischen Bahnhofsgetriebe. Es gab Ordnung, Disziplin und ein starkes Gefühl von Sicherheit. Messerstechereien oder offene Gewalt in der Halle waren unvorstellbar – die öffentliche Ordnung wurde streng aufrechterhalten. Es fühlte sich an wie ein Versprechen der Stabilität und des Wiederaufstiegs. Nach den Wirren der Weimarer Zeit erlebte man wirtschaftliche Erholung, Vollbeschäftigung und nationales Selbstbewusstsein. Die Menschen bewegten sich mit einer gewissen Würde durch den Bahnhof, der noch nicht von Massentourismus oder sozialen Spannungen geprägt war. Im Jahr 2026 hingegen wirkt der Dresdner Hauptbahnhof (und besonders der Wiener Platz davor) trotz moderner Sanierung und hohem Passagieraufkommen oft angespannt und überwacht. Täglich nutzen Zehntausende den Bahnhof, doch das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich verändert. Es gibt sichtbar mehr Polizei- und Security-Präsenz, regelmäßige Berichte über Körperverletzungen, Drogenkriminalität und vor allem Messerdelikte im Umfeld des Bahnhofs. Was 1936 undenkbar war – spontane Messerattacken, aggressive Auseinandersetzungen oder Bedrohungen mitten im Bahnhofsbetrieb –, gehört 2026 zu den wiederkehrenden Problemen an vielen deutschen Großstadtbahnhöfen, inklusive Dresden. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von einer selbstverständlich sicheren, geordneten Reisetätigkeit hin zu einem Ort, an dem viele Reisende instinktiv wachsamer sind, ihre Taschen fester halten und abends bestimmte Bereiche meiden. Der große Unterschied liegt nicht nur in der Architektur oder Technik, sondern im Lebensgefühl: 1936 strahlte der Hauptbahnhof bürgerliche Ordnung und Vertrauen in die öffentliche Sicherheit aus. 2026 ist er ein moderner Verkehrsknotenpunkt – praktisch und belebt –, aber auch ein Spiegel gewachsener Messerkriminalität und sozialer Spannungen, die damals schlicht nicht existierten. Die alte Pracht steht noch, doch die unbeschwerte Selbstverständlichkeit des Reisens ist einer wachsameren, komplizierteren Realität gewichen.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ #dresden #deutschland #afd

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