Kruno :
Peptide sind kurze Ketten von Aminosäuren, die durch Peptidbindungen verknüpft sind. Sie unterscheiden sich von Proteinen primär durch ihre Größe: Besteht eine Kette aus weniger als 50 bis 100 Aminosäuren, spricht man von einem Peptid; darüber hinaus von einem Protein.
Klassifizierung nach Kettenlänge
Dipeptide: 2 Aminosäuren.
Tripeptide: 3 Aminosäuren.
Oligopeptide: 2 bis 10 Aminosäuren.
Polypeptide: Über 10 Aminosäuren.
Biologische Funktionen und Evidenz
Peptide fungieren im Körper als Signalmoleküle, Hormone oder Neurotransmitter.
Hormonelle Steuerung: Insulin (51 Aminosäuren) reguliert den Glukosestoffwechsel. Studien belegen die essentielle Rolle bei der Bindung an den Insulinrezeptor zur Aktivierung des GLUT4-Transporters (Wilcox, G., 2005, Clinical Biochemist Reviews).
Gewebereparatur: BPC-157 zeigt in Tierstudien eine signifikante Beschleunigung der Heilung von Sehnen und Muskeln durch die Hochregulierung von Wachstumsfaktor-Rezeptoren (Sikiric, P., et al., 2011, Journal of Physiological Sciences).
Hautphysiologie: Kupferpeptide (GHK-Cu) fördern die Kollagensynthese und Elastizität. Historische Daten und klinische Studien bestätigen die Stimulierung von Glykosaminoglykanen (Pickart, L., et al., 2015, BioMed Research International).
Differenzierung zur Biochemie
Im Gegensatz zu Steroidhormonen, die lipophil sind und Zellmembranen durchdringen, binden die meisten Peptide an G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR) auf der Zelloberfläche, um sekundäre Botenstoffe wie cAMP zu aktivieren...damit kannst du in der Theorie noch sehr viel anfangen
2026-03-27 08:53:53