@pegaso8203: b67fb2b1faadf78659bebd755446d40c

PEGASO
PEGASO
Open In TikTok:
Region: PE
Monday 27 April 2026 08:34:39 GMT
218162
19975
328
4107

Music

Download

Comments

luciaa.dumpp
luciaa.dumpp :
gracias por recordarme q Keiko me da terror
2026-04-28 12:10:40
6078
diego.lizano
Diego Lizano Alarcon :
...y nuevamente en segunda vuelta. INCREÍBLE
2026-04-28 12:37:27
3034
mercedes23447
mercedes23447 :
Que miedo, es muy maquiavélica
2026-04-28 12:20:39
938
juliomanuelsalaza4
JULIO SALAZAR MONTEZA :
la CAMARADA KEIKO pierde por cuarta vez
2026-04-28 16:17:02
368
marlenevivanco85
Marlene Vivanco :
y recién ponen lo vídeos ? mucha gente lo sabes pero muchos también lo ignoran
2026-04-28 14:00:26
1162
jesus.prez0600
Jesus Perez :
sanguinaria
2026-04-28 03:48:44
537
henry.mikasa
Mikaza Cooks ♉ :
Con más razón votaré por JP
2026-04-28 17:22:10
101
andrea.gm51
ANDREA GM :
cómo que nos arrepentimos?
2026-06-05 18:23:31
6
joselo.vela
José Vela :
En ese tiempo decía: "Oa, besho, abasho".
2026-06-03 17:42:31
11
tchaconameli
Ángela :
Ella movería el poder que tiene en el congreso e instituciones para reelegirse. No lo dudo.
2026-04-29 19:59:55
89
evelyn.meza592
EME :
2026 con 5 jóvenes.
2026-04-28 10:29:00
153
silviarojasmoncada
Silvia Rojas :
Parece película de terror!
2026-04-28 13:37:22
160
lurdecitalaunica
Lurdecita la Unica :
memoria señores !!!!
2026-04-29 08:38:56
43
rigel114
Rigel :
cinismo puro y duro
2026-05-19 17:54:47
18
daff.art.pix
💚🗡️🫠 Daff.art.Dripp🫠🗡️💚 :
que frialdad tan horrible
2026-04-28 16:06:26
118
jhonatan_smmg
Sammy :
Parece película de terror!
2026-04-28 18:01:54
47
aybmodafem.1
AyB moda femenina :
vamos Keiko vamos
2026-05-03 04:15:47
6
marcosayalaruiz
🪬🐍MARCOS🐹🌊 :
cinismo
2026-04-28 07:53:41
45
angelica2020ale
Angélica Quispe :
Es tan fría ...😳
2026-04-28 17:51:48
45
fiorela.juarez3
Fiorela Juarez :
cinismo
2026-04-28 09:48:13
53
jorgevalentin.com
Jorge Valentin Fotografo :
Gracias a la gente que sigue votando por ella.
2026-04-29 05:26:35
56
dina_blogs
Dina blogs :
malévola
2026-04-28 16:07:48
39
joseomarenruta
JØmar Perú 🇵🇪 :
Pobre mi Perú
2026-04-28 11:57:21
50
To see more videos from user @pegaso8203, please go to the Tikwm homepage.

Other Videos

1936 am Dresdner Hauptbahnhof zu stehen, das war geordnete Betriebsamkeit und bürgerliche Selbstverständlichkeit. Der prächtige, 1898 eröffnete Bahnhof mit seinen weitläufigen Hallen und dem imposanten Empfangsgebäude pulsierte als wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Deutschen Reiches. Der legendäre Henschel-Wegmann-Zug verband Dresden in rund 100 Minuten mit Berlin – ein Symbol für Fortschritt und Tempo. Reisende in gepflegter Kleidung – Herren mit Hut und Mantel, Damen in Kleidern und Hüten – eilten zu den Zügen oder holten Angehörige ab. Die Luft roch nach Dampf, Kohle, frischem Zeitungspapier und dem typischen Bahnhofsgetriebe. Es gab Ordnung, Disziplin und ein starkes Gefühl von Sicherheit. Messerstechereien oder offene Gewalt in der Halle waren unvorstellbar – die öffentliche Ordnung wurde streng aufrechterhalten. Es fühlte sich an wie ein Versprechen der Stabilität und des Wiederaufstiegs. Nach den Wirren der Weimarer Zeit erlebte man wirtschaftliche Erholung, Vollbeschäftigung und nationales Selbstbewusstsein. Die Menschen bewegten sich mit einer gewissen Würde durch den Bahnhof, der noch nicht von Massentourismus oder sozialen Spannungen geprägt war. Im Jahr 2026 hingegen wirkt der Dresdner Hauptbahnhof (und besonders der Wiener Platz davor) trotz moderner Sanierung und hohem Passagieraufkommen oft angespannt und überwacht. Täglich nutzen Zehntausende den Bahnhof, doch das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich verändert. Es gibt sichtbar mehr Polizei- und Security-Präsenz, regelmäßige Berichte über Körperverletzungen, Drogenkriminalität und vor allem Messerdelikte im Umfeld des Bahnhofs. Was 1936 undenkbar war – spontane Messerattacken, aggressive Auseinandersetzungen oder Bedrohungen mitten im Bahnhofsbetrieb –, gehört 2026 zu den wiederkehrenden Problemen an vielen deutschen Großstadtbahnhöfen, inklusive Dresden. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von einer selbstverständlich sicheren, geordneten Reisetätigkeit hin zu einem Ort, an dem viele Reisende instinktiv wachsamer sind, ihre Taschen fester halten und abends bestimmte Bereiche meiden. Der große Unterschied liegt nicht nur in der Architektur oder Technik, sondern im Lebensgefühl: 1936 strahlte der Hauptbahnhof bürgerliche Ordnung und Vertrauen in die öffentliche Sicherheit aus. 2026 ist er ein moderner Verkehrsknotenpunkt – praktisch und belebt –, aber auch ein Spiegel gewachsener Messerkriminalität und sozialer Spannungen, die damals schlicht nicht existierten. Die alte Pracht steht noch, doch die unbeschwerte Selbstverständlichkeit des Reisens ist einer wachsameren, komplizierteren Realität gewichen.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ #dresden #deutschland #afd
1936 am Dresdner Hauptbahnhof zu stehen, das war geordnete Betriebsamkeit und bürgerliche Selbstverständlichkeit. Der prächtige, 1898 eröffnete Bahnhof mit seinen weitläufigen Hallen und dem imposanten Empfangsgebäude pulsierte als wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Deutschen Reiches. Der legendäre Henschel-Wegmann-Zug verband Dresden in rund 100 Minuten mit Berlin – ein Symbol für Fortschritt und Tempo. Reisende in gepflegter Kleidung – Herren mit Hut und Mantel, Damen in Kleidern und Hüten – eilten zu den Zügen oder holten Angehörige ab. Die Luft roch nach Dampf, Kohle, frischem Zeitungspapier und dem typischen Bahnhofsgetriebe. Es gab Ordnung, Disziplin und ein starkes Gefühl von Sicherheit. Messerstechereien oder offene Gewalt in der Halle waren unvorstellbar – die öffentliche Ordnung wurde streng aufrechterhalten. Es fühlte sich an wie ein Versprechen der Stabilität und des Wiederaufstiegs. Nach den Wirren der Weimarer Zeit erlebte man wirtschaftliche Erholung, Vollbeschäftigung und nationales Selbstbewusstsein. Die Menschen bewegten sich mit einer gewissen Würde durch den Bahnhof, der noch nicht von Massentourismus oder sozialen Spannungen geprägt war. Im Jahr 2026 hingegen wirkt der Dresdner Hauptbahnhof (und besonders der Wiener Platz davor) trotz moderner Sanierung und hohem Passagieraufkommen oft angespannt und überwacht. Täglich nutzen Zehntausende den Bahnhof, doch das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich verändert. Es gibt sichtbar mehr Polizei- und Security-Präsenz, regelmäßige Berichte über Körperverletzungen, Drogenkriminalität und vor allem Messerdelikte im Umfeld des Bahnhofs. Was 1936 undenkbar war – spontane Messerattacken, aggressive Auseinandersetzungen oder Bedrohungen mitten im Bahnhofsbetrieb –, gehört 2026 zu den wiederkehrenden Problemen an vielen deutschen Großstadtbahnhöfen, inklusive Dresden. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von einer selbstverständlich sicheren, geordneten Reisetätigkeit hin zu einem Ort, an dem viele Reisende instinktiv wachsamer sind, ihre Taschen fester halten und abends bestimmte Bereiche meiden. Der große Unterschied liegt nicht nur in der Architektur oder Technik, sondern im Lebensgefühl: 1936 strahlte der Hauptbahnhof bürgerliche Ordnung und Vertrauen in die öffentliche Sicherheit aus. 2026 ist er ein moderner Verkehrsknotenpunkt – praktisch und belebt –, aber auch ein Spiegel gewachsener Messerkriminalität und sozialer Spannungen, die damals schlicht nicht existierten. Die alte Pracht steht noch, doch die unbeschwerte Selbstverständlichkeit des Reisens ist einer wachsameren, komplizierteren Realität gewichen.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ #dresden #deutschland #afd

About