@teamrecherche: Content-Hinweis: In diesem Video geht es um sexualisierte Gewalt. Vor über einem Jahr haben STRG_F-Journalistinnen ein internationales Vergewaltiger-Netzwerk aufgedeckt, das sich in Chatgruppen und auf frei zugänglichen Pornoseiten gebildet hat. Eine der Gruppen hatte über 70.000 Mitglieder. Die Journalistinnen stießen damals auch auf einen Nutzer aus Deutschland. Nils (Name geändert), ein Mann aus Niedersachsen, betäubte und vergewaltigte seine Frau Marlene (Name geändert) über 15 Jahre lang ‒ ohne ihr Wissen. Videos der Taten teilte er im Internet mit anderen. Die Vergewaltigungsvideos seiner Frau hatten allein auf einer Pornoseite Millionen Aufrufe. Dieser Fall hat nun etwas in der Politik bewegt. Auf Initiative der Niedersächsischen Justizministerin Kathrin Wahlmann (SPD) wurde im Zuge der Innenministerkonferenz im November 2025 beschlossen, dass der Bund künftig den Besitz und die Verbreitung von Vergewaltigungsvideos unter Strafe stellen soll. Nun liegt es am Bundesjustizministerium, ein mögliches Verbot zu prüfen. Auch auf der Innenminister-Konferenz im Dezember 2025 wurde das Thema behandelt und zusätzlich beschlossen, dass das Bundeskriminalamt in Zukunft proaktiv zu Vergewaltigungsvideos im Internet ermitteln soll. Das Thema liegt nun bei dem Bundesinnenministerium. Eine Recherche des funk-Formats STRG_F und des ARD-Politikmagazins Panorama vom NDR. Den Film "Das Vergewaltiger-Netzwerk: Was tun Polizei und Politik?" findet ihr in der ARD Mediathek. Ein Post des NDR.

ARD Team Recherche
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Wednesday 29 April 2026 15:01:31 GMT
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