@der_intensivpfleger: Wenn ein Notfall passiert, steht die Welt für Angehörige oft still. Doch ihre Anwesenheit in einer Notfallsituation kann ein wichtiger Teil der Verarbeitung sein. Dabei zu sein bedeutet: Verstehen, was passiert. Abschied nehmen oder Hoffnung teilen. Es kann helfen, das Erlebte später besser einzuordnen und traumatische Gefühle zu reduzieren. Gleichzeitig schafft Nähe Vertrauen. Wenn Angehörige sehen, wie Ärzt:innen und Pflegekräfte handeln und um die Liebsten kämpfen, entsteht Transparenz – und daraus wächst Sicherheit und Vertrauen in die Behandlung. Ich habe das lange anders gesehen, aber mittlweile hat sich meine Meinung dazu geändert. Anwesenheit ist mehr als nur „dabei sein“. Sie ist ein wichtiger Schritt in Richtung Bewältigung und Vertrauen in unser Handeln. 👉 Was denkst du darüber? Teile deine Meinung in den Kommentaren oder speichere den Beitrag, um ihn später wiederzufinden. #KrankenhausAlltag #Notfallmedizin #Pflegekräfte #VertrauenStärken #Traumabewältigung
der_intensivpfleger
Region: DE
Friday 01 May 2026 08:00:01 GMT
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Comments
K₳ŦłИҜΔ :
manche Menschen brauchen die Realität um es zu verstehen! bitte schickt uns nicht raus wenn wir bleiben wollen.
2026-05-01 10:26:00
1174
Ches :
Auch nur möglich wenn der Mensch dann ruhig bleibt.
2026-05-01 15:56:12
206
lizvlx🇪🇺🇦🇹🇨🇭 :
Dürfen? Menschen haben ein Anrecht auf Begleitperson
2026-05-01 09:39:48
21
Silvana 🌋🍕🤌 :
Diese Hilflosigkeit der Angehörigen fällt weg, wenn man sieht wie viele andere statt ihrer Stelle, ihn betreuen. Dieses gefühlt stundenlanges Warten, ohne irgend eine Information zu bekommen, wäre für mich schlimmer.
2026-05-01 08:23:13
102
Laura Wepunkt :
wir lassen Mutter und/oder Vater bei einer Reanimation IMMER mit im Zimmer sofern sie es wollen. es wird eine extra (pflege-)Kraft für die Eltern bereitgestellt, die an deren Seite bleiben. bislang gab es da nur positives Feedback seitens der Eltern und auch wirklich Dankbarkeit. sie sehen, was alles unternommen wird, um ihr Kind zu "retten". gehen sie raus, wird auch hier eine Pflegekraft oder ein Seelsorger zur Seite gestellt und geht mit den Eltern raus. das ist ihnen immer komplett frei überlassen. auch wenn sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden den Raum zu verlassen oder ihn (nachdem sie anfangs raus gingen) zu betreten
2026-05-04 17:13:13
31
franzypass :
Lasst die Angehörigen selbst entscheiden, die wissen was sie ertragen können und was nicht…
2026-05-05 06:56:47
101
PonyhofSally :
Mir wäre es total wichtig, meinen Lieblingsmenschen in dieser Situation bei mir zu haben und anders herum wäre ich auch gerne dabei. Nicht aus Kontrolle, sondern weil es einfach mein Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit ist. Ich bin immer ruhiger wenn ein Familienangehöriger dabei ist, mich begleitet und wenn er nur in einer Ecke steht.
2026-05-01 18:01:20
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Akinra :
Muss aber auch entsprechend begleitet werden. Dann ist das sicherlich eine gute Sache. Es scheitert sicherlich an den Ressourcen dafür
2026-05-01 16:48:55
40
🦋 :
Nein, weil dieses Erlebnis extremst traumatisch sein kann und manchmal sogar auch für das Personal selbst. Oft hat das Personal und die Klinik nicht die entsprechenden Ressourcen um die Leute da psychologisch durchzubegleiten.
2026-05-07 06:56:39
5
Detlef Kunzweiler582 :
Gebe dir Recht, Transparenz für die Angehörigen ist wichtig, nur muss das gefilmt werden ? 😁
2026-05-01 08:35:41
47
🌸 Susann 🌸 :
Bin da ganz deiner Meinung, sollte freiwillig sein
2026-05-02 09:11:56
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AllesMitHerz :
Aber das auszuhalten ist schwer 😕
2026-05-01 17:49:59
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soooooflauschig :
Absolut! Solange es den Platz gibt und evtl sogar einen Kollegen, der sich ein bisschen um den Angehörigen kümmert, ist es super wichtig wenn die Angehörigen das wollen
2026-05-01 17:43:48
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Michi Ichim :
Bei einer Reanimation war ich noch nicht dabei, aber wir hatten in der Familie etliche Notfälle, wo sehr schnelles Handeln notwendig war oder später auch beim Tod der jeweiligen Angehörigen. Ich hätte mir das nie nehmen lassen. Nicht, weil ich mir das unbedingt ansehen muss, aber diese Personen waren ruhiger, wenn ich dabei war. In solchen Momenten sind die wenigsten gerne alleine und der Situation komplett ausgeliefert. Ich war und bin zwar jedes Mal komplett überfordert, nehme es aber in Kauf, wenn es der Person hilft.
2026-06-12 21:08:31
5
Manuela Pieles :
Bin völlig bei dir… so weiß man das alles mögliche getan wird… und wenn es Zuviel wird kann man den Raum ja verlassen
2026-05-02 09:35:43
6
Angelika :
Dringend nötig dabei zu sein!!!
2026-05-02 22:10:11
6
Anne Schmidt :
Ich finde schon. das Angehörige mit dabei sein sollten. Egal, wie schlimm es für den Angehörigen in dem Moment ist. Das stärkt das Vertrauen in die Ärzte.
2026-05-02 12:03:35
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Marina.T :
Bei uns im Krankenhaus darf ich noch nicht mal dabei sein, wenn meine Frau untersucht wird. Ich muss im Warteraum warten und dass die ganze Zeit das finde ich auch richtig blöd.
2026-06-13 06:20:01
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franzi :
ich finde es gut wenn man dabei sein darf
2026-06-13 13:58:49
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Biene Maja unkonventionell 😈 :
🖤🩶🖤Patientenverfügung regelt ,vor Operation ect niemand sollte die Verantwortung tragen außer der Patient selbst. Leben erhalten alles gut aber nicht um jeden Preis. Punkt 1 die Folgen Punkt 2 die Versorgung danach. 🖤🩶🖤
2026-06-13 00:16:59
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sunflower17 :
Ich hätte ein Trauma danach🥺🥺🙈🙈🙈
2026-06-14 19:24:57
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ankernmkuj3 :
Ich müsste dabei sein!!!! Egal, was passiert!Um es zu begreifen.
2026-06-16 20:58:05
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Zuckermausi :
Bei der Reanimation nein. Ich muss mich auf die Reanimation fokussieren. Es geht um Leben oder Tod.
2026-06-16 21:17:37
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