@useraj7xp614qx: Was würdest du tun wenn ein Baby vor dir lebendig gefressen wird ? Nur Extinction kann das für immer beenden. #proextinction #redbutton #endsuffering #fyp #extinction

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Sunday 03 May 2026 17:03:11 GMT
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draxzy_2.0
. :
Das ist so, als würde man sagen: „In meinem Haus gibt es Schimmel an der Wand, also muss ich das gesamte Viertel sprengen.“ Die vorgeschlagene „Lösung“ ist völlig unverhältnismäßig und ignoriert alle positiven Aspekte des Lebens (Freude, Entwicklung, Bewusstsein). 2. Der Kategorienfehler Der Sprecher setzt das Schicksal eines menschlichen Babys mit dem Fressen von Beutetieren in der Natur gleich. Menschliche Moral: Wir haben ethische Systeme, Gesetze und Empathie entwickelt, um Leid zu minimieren. Biologische Ökosysteme: In der Natur ist Fressen und Gefressenwerden ein neutraler Prozess zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Raubtiere handeln nicht aus „Bosheit“. Eine moralische Bewertung auf die gesamte Natur anzuwenden, ist logisch schwierig, da die Natur kein moralischer Akteur ist. 3. Der Naturalistische Fehlschluss (umgekehrt) Oft wird behauptet, alles Natürliche sei gut. Hier wird das Gegenteil gemacht: Alles Natürliche (Leid) wird als so absolut böse definiert, dass die Existenz selbst entwertet wird. Dabei wird ignoriert, dass Leid und Schmerz biologische Warnsignale sind, die das Überleben erst ermöglichen. Ohne Schmerz würde ein Tier nicht merken, dass es verletzt ist. 4. Das Paradoxon der "Leidvermeidung" Die Logik des "Pro-Extinctionismus" (Efilismus) ist paradox: Um Leid zu beenden, will man das Subjekt entfernen, das Leid empfinden kann. Das Problem: Ein totes Wesen empfindet zwar kein Leid mehr, aber es empfindet auch keinen „Frieden“ oder „Erlösung“, da es nicht mehr existiert. Die Auslöschung allen Lebens würde zudem gigantisches, beispielloses Leid während des Prozesses verursachen. Zusammenfassung Die Logik ist deshalb „kaputt“, weil sie monokausal ist: Sie pickt sich einen einzigen negativen Aspekt der Existenz (Leid) heraus und erklärt ihn zum absoluten Maßstab, während sie Autonomie, Freude und den Wert des Lebens an sich komplett ausblendet. Es ist eine nihilistische Extremform des Utilitarismus, die in der Philosophie meist als logisch und ethisch unhaltbar abgelehnt wird.
2026-05-04 11:38:56
9
brandenburgmonarchist
𝕯𝖔𝖓𝖆𝖗 :
auszeit
2026-05-03 18:49:47
6
ztoezy4me
𓁹zToEZY4me☣︎ :
Würde mit essen
2026-05-03 17:27:39
4
norse_punk_
Norse_Punk :
bro einfach nein
2026-05-03 20:04:22
1
free.deutschland
free.deutschland :
Bin jetzt schon entsetzt
2026-05-03 17:52:09
2
nooneshouldeversuffer
No Other Option :
💯
2026-05-03 19:29:16
1
user5461601587119
user5461601587119 :
Habe mir das Manifest durchgelesen. Problem 1: dass Leid in sich schlecht ist, und das einzige ist, das schlecht ist,ist stark anfechtbar. Spätestens da, wenn du mal Antibiotikum nehmen musst. An anderer Stelle wird auch behauptet, dass Sklaverei in sich schlecht ist. Das widerspricht sich mit ihrer Hauptprämisse. Es wird auch nicht normativ erklärt, wieso Leid in sich schlecht ist, sondern tautologisch - Leid ist in sich schlecht, weil es eben in sich schlecht ist. Problem 2: Konsensbruch wird als Prämisse gesetzt - wir hätten nicht zugestimmt leiden zu müssen. Es hat aber auch kein bis jetzt ungeborenes Wesen zugestimmt, dass ihm ein Eintritt in die Welt bewusst verwehrt wird. Damit sich das Manifest nicht in einen Doppelstandard begibt, müsste die Argumentation ohne das Konsens-Argument auskommen. Problem 3: die ganzen Axiome müssten sich beweisen können gegen die Leid-fokussierenden philosophischen Schulen wie den Utilitarismus, den Buddhismus, die Stoa, den Epikuerismus, den Existenzialismus, ... . Hier gibt es auch Grundannahmen, an die man einfach glauben muss, aber die sind zumindest in sich schlüssig. Darauf wird nie vernünftig eingegangen, es werden nur massive Strohmänner aus Gegenpositionen gemacht. Andere Ansätze sind pauschal heuchlerisch, metaphysische Konzepte werden mit Magie verwechselt, und noch ne Ladung tautologische Begründungen ("Realismus ist die beste Denkweise, weil es Realismus ist"). Das ist keine philosophische Ethik, das wirkt eher wie dogmatisches Indoktrinationsmaterial - strukturell ähnlich zu den religiösen Werken, die sie kritisieren.
2026-05-17 11:40:57
0
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