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Conceicao Trentin
Conceicao Trentin
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Tuesday 05 May 2026 17:58:30 GMT
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Comments

eliane_l56
Eliane :
Ownnnnnn fofo demais
2026-05-05 19:48:16
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eliane_l56
Eliane :
amiga, adivinha 😁😁😁😁 vou usar 🥰🥰🥰
2026-05-05 19:48:40
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Yaldabaoth im Gnostizismus Teil 1 von 2 Yaldabaoth ist eine wichtige Figur in gnostischen Glaubenssystemen und wird als bösartiger Schöpfergott oder Demiurg dargestellt. Er wird mit der materiellen Welt in Verbindung gebracht und gilt als falscher Gott, der Seelen in physischen Körpern gefangen hält. Merkmale Yaldabaoths Aussehen: Yaldabaoth wird typischerweise als löwenköpfige Schlange dargestellt, die Chaos und Dunkelheit verkörpert. Rolle: Er gilt als Schöpfer des materiellen Universums, das als fehlerhaft und verdorben angesehen wird. Seine Handlungen werden als unwissend oder bösartig beschrieben. Yaldabaoth soll der Nachkomme von Sophia, der Personifikation der Weisheit, sein. Seine Entstehung war unbeabsichtigt und entsprang Sophias Wunsch, ohne ihren Partner ein Kind zu empfangen.  Der Demiurg trägt in den gnostischen Schriften viele Namen, doch die drei gebräuchlichsten sind Yaldabaoth (auch „Ialdabaoth“ geschrieben), Samael und Saklas. „Saklas“ stammt vom aramäischen Wort für „Narr“, und „Samael“ bedeutet im Aramäischen „blinder Gott“ oder „Gott der Blinden“. Die Bedeutung von „Yaldabaoth“ ist unklar. Der gnostische Text „Über den Ursprung der Welt“ übersetzt es fantasievoll mit „Junge, geh dorthin“, doch kein Wort oder keine Wortfolge, die ähnlich wie „Yaldabaoth“ klingt, hatte diese Bedeutung in irgendeiner antiken Mittelmeersprache. „Yaldabaoth“ kommt dem aramäischen Begriff „Kind des Chaos“ zwar nahe, doch auch das ist gewagt, ebenso wie die intuitiv plausible Annahme, es könnte eine Kurzform von „Jahwe, Herr der Sabbate“ sein.  Im gnostischen Schöpfungsmythos existierte der Himmel – von den Gnostikern „Pleroma“ genannt, die Fülle – als einziges Wesen, bis eine göttliche Entität namens Sophia versuchte, ohne die Mitwirkung ihres himmlischen Partners oder die Zustimmung Gottes ein Kind zu empfangen. Sophia gebar einen Sohn, der aus dem rebellischen und profanen Verlangen in ihr entsprang. Dieser Sohn war der Demiurg. Der gnostische Text „Die Wirklichkeit der Herrscher“ beschreibt ihn als androgynes Wesen, ein „arrogantes Tier“, das in Aussehen und Charakter einem abgetriebenen Fötus ähnelte. Das Geheime Buch des Johannes ergänzt, dass er den Körper einer Schlange und den Kopf eines Löwen hatte, mit Augen wie Blitze. In der altgriechischen Philosophie war der Löwe häufig ein Symbol für irrationale Leidenschaften.  Die Gnostiker waren tief in der griechischen Philosophie verwurzelt, daher sollte ihre Beschreibung des Demiurgen mit Löwenkopf vermutlich verdeutlichen, dass er ein Wesen war, das seine niederen Instinkte nicht beherrschen konnte oder wollte. Das passt jedenfalls zu der in ihren Texten beschriebenen Persönlichkeit des Demiurgen.
Yaldabaoth im Gnostizismus Teil 1 von 2 Yaldabaoth ist eine wichtige Figur in gnostischen Glaubenssystemen und wird als bösartiger Schöpfergott oder Demiurg dargestellt. Er wird mit der materiellen Welt in Verbindung gebracht und gilt als falscher Gott, der Seelen in physischen Körpern gefangen hält. Merkmale Yaldabaoths Aussehen: Yaldabaoth wird typischerweise als löwenköpfige Schlange dargestellt, die Chaos und Dunkelheit verkörpert. Rolle: Er gilt als Schöpfer des materiellen Universums, das als fehlerhaft und verdorben angesehen wird. Seine Handlungen werden als unwissend oder bösartig beschrieben. Yaldabaoth soll der Nachkomme von Sophia, der Personifikation der Weisheit, sein. Seine Entstehung war unbeabsichtigt und entsprang Sophias Wunsch, ohne ihren Partner ein Kind zu empfangen. Der Demiurg trägt in den gnostischen Schriften viele Namen, doch die drei gebräuchlichsten sind Yaldabaoth (auch „Ialdabaoth“ geschrieben), Samael und Saklas. „Saklas“ stammt vom aramäischen Wort für „Narr“, und „Samael“ bedeutet im Aramäischen „blinder Gott“ oder „Gott der Blinden“. Die Bedeutung von „Yaldabaoth“ ist unklar. Der gnostische Text „Über den Ursprung der Welt“ übersetzt es fantasievoll mit „Junge, geh dorthin“, doch kein Wort oder keine Wortfolge, die ähnlich wie „Yaldabaoth“ klingt, hatte diese Bedeutung in irgendeiner antiken Mittelmeersprache. „Yaldabaoth“ kommt dem aramäischen Begriff „Kind des Chaos“ zwar nahe, doch auch das ist gewagt, ebenso wie die intuitiv plausible Annahme, es könnte eine Kurzform von „Jahwe, Herr der Sabbate“ sein. Im gnostischen Schöpfungsmythos existierte der Himmel – von den Gnostikern „Pleroma“ genannt, die Fülle – als einziges Wesen, bis eine göttliche Entität namens Sophia versuchte, ohne die Mitwirkung ihres himmlischen Partners oder die Zustimmung Gottes ein Kind zu empfangen. Sophia gebar einen Sohn, der aus dem rebellischen und profanen Verlangen in ihr entsprang. Dieser Sohn war der Demiurg. Der gnostische Text „Die Wirklichkeit der Herrscher“ beschreibt ihn als androgynes Wesen, ein „arrogantes Tier“, das in Aussehen und Charakter einem abgetriebenen Fötus ähnelte. Das Geheime Buch des Johannes ergänzt, dass er den Körper einer Schlange und den Kopf eines Löwen hatte, mit Augen wie Blitze. In der altgriechischen Philosophie war der Löwe häufig ein Symbol für irrationale Leidenschaften. Die Gnostiker waren tief in der griechischen Philosophie verwurzelt, daher sollte ihre Beschreibung des Demiurgen mit Löwenkopf vermutlich verdeutlichen, dass er ein Wesen war, das seine niederen Instinkte nicht beherrschen konnte oder wollte. Das passt jedenfalls zu der in ihren Texten beschriebenen Persönlichkeit des Demiurgen.

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