Sadaf 🤍 :
Zwei Spiegel, zwei Betten, zwei Schränke, zwei Decken. Alles doppelt und dreifach, damit du ja nichts mitbringen musst hat Papa einmal gesagt. Alle zwei Wochen die Taschen gepackt und um 12 ging los ins andere Zuhause, weil ich eben nicht nur eins hab. Zwei Ostern, zwei Weihnachten, zwei Silvester, zwei Geburtstage, mehr Stunden im Auto, als mit Mama und Papa gemeinsam verbracht und ich weiß das ist das Beste, doch manchmal plagt mich der Gedanke: "Was wäre wenn Mama und Papa noch gemeinsam Abendessen." Liebe ist dahin, doch wir als Kinder stehen zwischendrin und ich weiß es ist nicht fair solche Worte zu verlieren, doch wie soll ich mich fühlen bei der Frage, ob ich lieber bei Mama oder bei Papa bin, denn wenn ich die Wahl hätte würde ich beide wählen, doch das geht nicht, weil sie getrennt sind. Kinder zu sehen, die gemeinsam mit den Eltern zur Schule gehen und ich hab das Gefühl, bei getrennten Eltern müssen die Kinder viel schneller erwachsen werden, um diesen ersten Konflikt zu verstehen, denn wie will man einer sieben jährigen erklären, dass sich ihre Eltern nicht tmehr lieben und sie jetzt einen alle zwei Wochen sieht und ich versteh, manchmal geht es einfach nicht mehr, doch in erinner mich noch genau dran, wie Mama zu Papa sagt: "Nächste Woche bist du dran." und das können nur Scheidungskinder verstehen.
2026-05-19 05:13:17