leon :
Okok ich Versuche mich besser auszudrücken.
1. Mir geht's um die prozentuale Belastung der Leute
Klar zahlen Reiche mehr tatsächliches Geld ein, allerdings ist die prozentuale Belastung ihres Einkommens kleiner als bei weniger Verdienenden
Bsp.: MwSt ist für alle 19% (7%) Jemand der weniger hat, aber auf diesen Konsum angewiesen ist, wird eher belastet als jemand der mehr hat und sich diese Angaben eher leisten kann und darüber hinaus noch die Möglichkeit hat zu sparen.
Zu der Statistik über den Erhalt von Sozialleistungen:
Zu den unteren 40% gehören, richtig genannt, Rentner*innen
Die bekommen ihre Altersrente und offensichtlich können Rentner*innen nicht mehr viele Abgaben tätigen.
Außerdem zählen hier auch Menschen aus dem Niedriglohnsektor (die müssen bspw. aufstocken), Leute in unfreiwilliger teilzeit oder auch in alleiniger Erziehung (bei denen reicht das Einkommen auch nicht zum Leben>brauchen Unterstützung) rein.
Ebenso sind Menschen, die bspw. BAföG beziehen nicht in der Lage noch mehr Sozialabgaben zu zahlen
Dafür haben wir ja den wunderbaren Sozialstaat, allerdings belastet dieser prozentual immernoch eher die Ärmeren.
Außerdem geht's beim "Vermögen von Reichen", welches man nicht nur durch Arbeit erreichen kann, um Summen die weit über ein paar Dutzend Millionen hinaus gehen.
Klar ist es THEORETISCH möglich viel Geld zu verdienen, allerdings kommt es immer auf äußere Umstände an, welche Möglichkeiten man bekommt oder hat, geschweige denn auf welche man zugreifen kann.
2026-05-27 17:38:11