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Penélope
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Thursday 28 May 2026 22:41:16 GMT
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„Regierungstheater“ statt Kunstfreiheit? Mit dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wächst in Teilen der Kulturszene die Sorge vor einem Kulturkampf. Die AfD könnte erstmals eine Regierung übernehmen und sie hat konkrete Vorstellungen davon, welche Kunst staatlich gefördert werden sollte. Der kulturpolitische Sprecher der Landtagsfraktion der AfD, Hans-Thomas Tillschneider, äußerte sich im Juni in einer Landtagsdebatte so: „Deutsche Kunst ist Kunst, die sich als deutsche Kunst versteht.“ Kunst, die „Deutschland schlecht macht“ oder „Deutschland abfällig darstellt“, sei „keine Kunst, die nach unseren Maßstäben gefördert werden soll.“ Im Wahlprogramm der AfD heißt es: „Nicht nur Goethe, Schiller und Kleist, auch Modernes wie Botho Strauss sucht man vergebens. Stattdessen bieten die Theater nur allerseichteste Unterhaltung oder International(istisch)es. Das Grundgesetz verpflichtet uns auch solche Kunst zu akzeptieren. Das Grundgesetz verpflichtet uns aber nicht, solche Kunst zu fördern.“ Genau diese Unterscheidung macht Kulturschaffenden Sorgen. Das Land finanziert nach Angaben des Theaters ein Drittel des Gesamtbudgets des Theaters Magdeburg und damit auch Gehälter seiner mehr als 400 Mitarbeiter. Der Intendant warnt: „Denn was nicht gefördert wird, findet im Theater auch nicht statt.“ Er spricht von einer „ökonomischen Zensur“ und sieht darin eine „große Bedrohung für die Demokratie“. #TeamRecherche #LTW #Landtagswahlen #Sachsen-Anhalt #AfD #UlrichSiegmund
„Regierungstheater“ statt Kunstfreiheit? Mit dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt wächst in Teilen der Kulturszene die Sorge vor einem Kulturkampf. Die AfD könnte erstmals eine Regierung übernehmen und sie hat konkrete Vorstellungen davon, welche Kunst staatlich gefördert werden sollte. Der kulturpolitische Sprecher der Landtagsfraktion der AfD, Hans-Thomas Tillschneider, äußerte sich im Juni in einer Landtagsdebatte so: „Deutsche Kunst ist Kunst, die sich als deutsche Kunst versteht.“ Kunst, die „Deutschland schlecht macht“ oder „Deutschland abfällig darstellt“, sei „keine Kunst, die nach unseren Maßstäben gefördert werden soll.“ Im Wahlprogramm der AfD heißt es: „Nicht nur Goethe, Schiller und Kleist, auch Modernes wie Botho Strauss sucht man vergebens. Stattdessen bieten die Theater nur allerseichteste Unterhaltung oder International(istisch)es. Das Grundgesetz verpflichtet uns auch solche Kunst zu akzeptieren. Das Grundgesetz verpflichtet uns aber nicht, solche Kunst zu fördern.“ Genau diese Unterscheidung macht Kulturschaffenden Sorgen. Das Land finanziert nach Angaben des Theaters ein Drittel des Gesamtbudgets des Theaters Magdeburg und damit auch Gehälter seiner mehr als 400 Mitarbeiter. Der Intendant warnt: „Denn was nicht gefördert wird, findet im Theater auch nicht statt.“ Er spricht von einer „ökonomischen Zensur“ und sieht darin eine „große Bedrohung für die Demokratie“. #TeamRecherche #LTW #Landtagswahlen #Sachsen-Anhalt #AfD #UlrichSiegmund

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