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guletongseng
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2026-06-21 05:53:10
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Im Bundestag sind Nebeneinkünfte von Abgeordneten in Millionenhöhe gemeldet worden. Mehr als jeder dritte Parlamentarier gab nach einer Auswertung von WELT mindestens eine bezahlte Nebentätigkeit oder geldwerte Vorteile an. Nach einer Auswertung des „Spiegel“ gemeinsam mit der Organisation „Abgeordnetenwatch“ haben die Abgeordneten seit Beginn der Legislaturperiode vor knapp 15 Monaten insgesamt mehr als 10,6 Millionen Euro an Nebeneinkünften deklariert. Besonders häufig finden sich in den Angaben Funktionen in gesellschaftspolitischen Vereinigungen und Interessenvertretungen. Dazu zählen Stiftungen im Bildungs- und Kulturbereich ebenso wie Wirtschaftsvereinigungen im Parteiumfeld. Bei SPD, Grünen und Union weist laut „Spiegel“ jeweils mehr als die Hälfte der Abgeordneten eine solche Verbindung aus. 40 Prozent der Parlamentarier gaben zudem weitere politische Mandate an, etwa in Landtagen, Kreistagen oder Kommunalvertretungen. Laut der WELT-Auswertung verzeichnet die Grünen-Abgeordnete Ophelia Nick mit 2.723.720 Euro die höchsten Nebeneinkünfte im Bundestag. Die Summe wird dort unter „Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften“ ausgewiesen. Damit liegt Nick deutlich vor anderen Abgeordneten. Die 53 Jahre alte Tierärztin ist Erbin des Technologie-Konzerns Voith aus Heidenheim mit 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 4,8 Milliarden Euro im Jahr. Auf Platz zwei folgt der CSU-Abgeordnete Alexander Engelhard mit 1.497.046 Euro an gemeldeten Nebeneinkünften. Der weitaus größte Teil stammt aus Einnahmen als „Gewerbetreibender in der Forstwirtschaft“. Der AfD-Abgeordnete Sebastian Maack kommt auf 438.617 Euro an Nebeneinkünften aus der Vermietung von Immobilien. Für besonderes Aufsehen sorgt auch Linken-Politiker Gregor Gysi. Er nahm innerhalb eines Jahres mit bezahlten Tätigkeiten außerhalb des Parlaments rund eine Viertelmillion Euro ein. Allein für Auftritte als Vortragsredner, Talkgast und Teilnehmer an Podiumsdiskussionen meldete Gysi 236.736 Euro. Für einen Vortrag bei der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL) in Leipzig erhielt der Linken-Politiker 7200 Euro. Kein anderer Bundestagsabgeordneter verdient so viel Geld mit Bühnenauftritten. Gysi verteidigte die Höhe seiner Nebeneinkünfte gegenüber dem „Spiegel“. „Meine Nebentätigkeiten beeinträchtigen meine Abgeordnetentätigkeit nicht“, sagte er. „Ich arbeite eben viel, was auch persönliche Gründe hat.“ Zugleich gestand er ein, dass er wegen seiner zahlreichen außerparlamentarischen Engagements bei 26 von 57 namentlichen Abstimmungen im Bundestag fehlte. Das bedauere er, sagte Gysi, und verwies auf bereits vor der vorgezogenen Bundestagswahl geplante Termine. Für 2026 kündigte er an: „So werden Sie erleben, dass ich 2026 weitaus weniger fehle.“#Bundestag #Abgeordnete #Nebeneinkünfte #Millionen #welt
Im Bundestag sind Nebeneinkünfte von Abgeordneten in Millionenhöhe gemeldet worden. Mehr als jeder dritte Parlamentarier gab nach einer Auswertung von WELT mindestens eine bezahlte Nebentätigkeit oder geldwerte Vorteile an. Nach einer Auswertung des „Spiegel“ gemeinsam mit der Organisation „Abgeordnetenwatch“ haben die Abgeordneten seit Beginn der Legislaturperiode vor knapp 15 Monaten insgesamt mehr als 10,6 Millionen Euro an Nebeneinkünften deklariert. Besonders häufig finden sich in den Angaben Funktionen in gesellschaftspolitischen Vereinigungen und Interessenvertretungen. Dazu zählen Stiftungen im Bildungs- und Kulturbereich ebenso wie Wirtschaftsvereinigungen im Parteiumfeld. Bei SPD, Grünen und Union weist laut „Spiegel“ jeweils mehr als die Hälfte der Abgeordneten eine solche Verbindung aus. 40 Prozent der Parlamentarier gaben zudem weitere politische Mandate an, etwa in Landtagen, Kreistagen oder Kommunalvertretungen. Laut der WELT-Auswertung verzeichnet die Grünen-Abgeordnete Ophelia Nick mit 2.723.720 Euro die höchsten Nebeneinkünfte im Bundestag. Die Summe wird dort unter „Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften“ ausgewiesen. Damit liegt Nick deutlich vor anderen Abgeordneten. Die 53 Jahre alte Tierärztin ist Erbin des Technologie-Konzerns Voith aus Heidenheim mit 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 4,8 Milliarden Euro im Jahr. Auf Platz zwei folgt der CSU-Abgeordnete Alexander Engelhard mit 1.497.046 Euro an gemeldeten Nebeneinkünften. Der weitaus größte Teil stammt aus Einnahmen als „Gewerbetreibender in der Forstwirtschaft“. Der AfD-Abgeordnete Sebastian Maack kommt auf 438.617 Euro an Nebeneinkünften aus der Vermietung von Immobilien. Für besonderes Aufsehen sorgt auch Linken-Politiker Gregor Gysi. Er nahm innerhalb eines Jahres mit bezahlten Tätigkeiten außerhalb des Parlaments rund eine Viertelmillion Euro ein. Allein für Auftritte als Vortragsredner, Talkgast und Teilnehmer an Podiumsdiskussionen meldete Gysi 236.736 Euro. Für einen Vortrag bei der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL) in Leipzig erhielt der Linken-Politiker 7200 Euro. Kein anderer Bundestagsabgeordneter verdient so viel Geld mit Bühnenauftritten. Gysi verteidigte die Höhe seiner Nebeneinkünfte gegenüber dem „Spiegel“. „Meine Nebentätigkeiten beeinträchtigen meine Abgeordnetentätigkeit nicht“, sagte er. „Ich arbeite eben viel, was auch persönliche Gründe hat.“ Zugleich gestand er ein, dass er wegen seiner zahlreichen außerparlamentarischen Engagements bei 26 von 57 namentlichen Abstimmungen im Bundestag fehlte. Das bedauere er, sagte Gysi, und verwies auf bereits vor der vorgezogenen Bundestagswahl geplante Termine. Für 2026 kündigte er an: „So werden Sie erleben, dass ich 2026 weitaus weniger fehle.“#Bundestag #Abgeordnete #Nebeneinkünfte #Millionen #welt

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