@luunhatquan686868: X22 Tai Nghe Chuôi Ngắn

Lưu Nhật Quân
Lưu Nhật Quân
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Thursday 25 June 2026 08:55:02 GMT
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73-Stunden-Woche? Und wer lebt dann noch? Wer soll bitte 73 Stunden pro Woche arbeiten? Ernsthaft. Ich bin Sepp Vogl, Arbeitgeber in der vierten Generation. Ja, ich arbeite selbst oft deutlich mehr als 40 Stunden. Aber das ist meine Entscheidung. Ich trage Verantwortung für meinen Betrieb und mache das freiwillig. Ich würde aber nie von meinen Mitarbeitern verlangen, genauso zu arbeiten. Denn die eigentliche Frage ist doch: Warum sollte jemand das tun? Wer Fachkräfte halten will, muss Arbeit attraktiver machen – nicht einfach länger. Deshalb sehe ich die Diskussion über längere Arbeitszeiten kritisch. Auf dem Papier klingt mehr Flexibilität gut. In der Praxis kann das aber schnell bedeuten, dass Arbeitstage immer länger werden. Und genau dann stellt sich die Frage: Wann bleibt noch Zeit für Familie? Für Erholung? Für Gesundheit? Mehr Arbeitsstunden bedeuten nicht automatisch mehr Leistung. Im Gegenteil. Wer dauerhaft überlastet ist, macht mehr Fehler, wird häufiger krank und fällt irgendwann ganz aus. Davon hat niemand etwas. Was mich als Unternehmer außerdem beschäftigt, ist ein anderes Thema: Wir reden ständig darüber, dass die Menschen mehr arbeiten sollen. Aber warum reden wir so wenig darüber, wie Arbeit effizienter werden kann? In meinem Betrieb merke ich jedes Jahr: 🔹 Mehr Dokumentation 🔹 Mehr Nachweise 🔹 Mehr Bürokratie Der Aufwand wächst ständig. Und irgendwann beschäftigt man sich mehr mit Formularen als mit der eigentlichen Arbeit. Aus meiner Sicht brauchen wir deshalb einen anderen Ansatz: ✅ Bürokratie abbauen ✅ Prozesse vereinfachen ✅ Unternehmen entlasten ✅ Arbeit produktiver machen statt einfach länger Denn Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht dadurch, dass Menschen immer mehr Stunden leisten. Sie entsteht durch gute Organisation, moderne Prozesse und vernünftige Rahmenbedingungen. Als Unternehmer sage ich ganz klar: Wer gute Mitarbeiter halten will, macht Arbeit gesünder, einfacher und effizienter. Nicht länger.
73-Stunden-Woche? Und wer lebt dann noch? Wer soll bitte 73 Stunden pro Woche arbeiten? Ernsthaft. Ich bin Sepp Vogl, Arbeitgeber in der vierten Generation. Ja, ich arbeite selbst oft deutlich mehr als 40 Stunden. Aber das ist meine Entscheidung. Ich trage Verantwortung für meinen Betrieb und mache das freiwillig. Ich würde aber nie von meinen Mitarbeitern verlangen, genauso zu arbeiten. Denn die eigentliche Frage ist doch: Warum sollte jemand das tun? Wer Fachkräfte halten will, muss Arbeit attraktiver machen – nicht einfach länger. Deshalb sehe ich die Diskussion über längere Arbeitszeiten kritisch. Auf dem Papier klingt mehr Flexibilität gut. In der Praxis kann das aber schnell bedeuten, dass Arbeitstage immer länger werden. Und genau dann stellt sich die Frage: Wann bleibt noch Zeit für Familie? Für Erholung? Für Gesundheit? Mehr Arbeitsstunden bedeuten nicht automatisch mehr Leistung. Im Gegenteil. Wer dauerhaft überlastet ist, macht mehr Fehler, wird häufiger krank und fällt irgendwann ganz aus. Davon hat niemand etwas. Was mich als Unternehmer außerdem beschäftigt, ist ein anderes Thema: Wir reden ständig darüber, dass die Menschen mehr arbeiten sollen. Aber warum reden wir so wenig darüber, wie Arbeit effizienter werden kann? In meinem Betrieb merke ich jedes Jahr: 🔹 Mehr Dokumentation 🔹 Mehr Nachweise 🔹 Mehr Bürokratie Der Aufwand wächst ständig. Und irgendwann beschäftigt man sich mehr mit Formularen als mit der eigentlichen Arbeit. Aus meiner Sicht brauchen wir deshalb einen anderen Ansatz: ✅ Bürokratie abbauen ✅ Prozesse vereinfachen ✅ Unternehmen entlasten ✅ Arbeit produktiver machen statt einfach länger Denn Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht dadurch, dass Menschen immer mehr Stunden leisten. Sie entsteht durch gute Organisation, moderne Prozesse und vernünftige Rahmenbedingungen. Als Unternehmer sage ich ganz klar: Wer gute Mitarbeiter halten will, macht Arbeit gesünder, einfacher und effizienter. Nicht länger.

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