@mizz_purrfect_911: #buckelwal #hope #ostsee #walrettung #hartwin Das Muster wiederholt sich: Kaum taucht ein neuer Wal (Hartwin) auf, der auffällig hell ist und Schwäche zeigt, wird sofort das alte Narrativ gestartet: • „Alle lassen ihn im Stich“ • „Geldgier ist wichtiger als das Tier“ • „Warum hilft niemand? Sofort Antibiotika-Pfeil und Boote zum Umlenken!“ Das ist dieselbe Schwurbelei wie bei Hope/Timmy — nur mit neuem Namen. Realität: • Ein heller, schillernder Hautzustand bei Buckelwalen kann tatsächlich ein Pilzbefall sein, aber auch ein natürliches Merkmal (wie der Experte Carl Kinze korrekt sagt). • Buckelwale, die in die Ostsee kommen, sind meist schon in schlechter Verfassung (falsches Gewässer, wenig Nahrung, Desorientierung). • Ein Antibiotika-Pfeil klingt einfach, ist in der Praxis aber hochkomplex: Stress für den Wal, Infektionsrisiko durch den Pfeil, genaue Dosierung bei einem frei schwimmenden Tier, rechtliche und ethische Fragen. • „Umlenken mit Booten“ funktioniert bei einem großen, desorientierten Wal selten nachhaltig — er schwimmt oft einfach zurück. Fazit: Es ist richtig, den Wal zu beobachten und bei akuter Not zu helfen. Aber sofort mit Verschwörungsvorwürfen („Geldgier“, „im Stich lassen“) zu kommen, bevor überhaupt eine fundierte Einschätzung vorliegt, ist genau das gleiche toxische Muster wie zuvor.
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Region: DE
Friday 26 June 2026 08:05:31 GMT
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