@news4youde: Aus Sicht der schwarz-roten Koalition ist es ein Kraftakt: Der Etat für 2027 und der Finanzplan bis 2030 sehen eine starke Erhöhung der Verteidigungsausgaben, weiter hohe Investitionen und einen Sparkurs vor. Aus der Vorlage für den am heutigen Montag angesetzten Kabinettsbeschluss geht jedoch hervor: Um dies zu ermöglichen, sieht die Regierung neue Schulden von über einer Billion Euro vor und setzt auf einen Mix aus Einsparungen, Steuererhöhungen und Finanzierungskniffen. Trotzdem klafft für die Jahre ab 2028 noch eine Finanzierungslücke von rund 109 Milliarden Euro. Der Entwurf schließt zwar die für 2027 von der Vorgängerregierung ausgewiesene Lücke von 34,3 Milliarden Euro. Erreicht wird dies jedoch durch die zweithöchste Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik, die nur durch Ausnahmen von der Schuldenbremse möglich ist, sowie durch Kürzungen im Sozialbereich und Umschichtungen aus dem Klimafonds. Ein Überblick: Das Ausmaß der Neuverschuldung Gesamtvolumen: Von 2026 bis 2030 plant die Regierung eine Gesamtneuverschuldung von Bund und Sondervermögen von rund 1.020 Milliarden Euro. Klingbeil verteidigt neue Schulden für Aufrüstung Das Jahr 2027: Allein 2027 beläuft sich die Neuverschuldung auf 203,7 Milliarden Euro. Diese Summe setzt sich aus 118,7 Milliarden im Kernhaushalt, 54,9 Milliarden für das Sondervermögen Infrastruktur und der letzten Tranche von 30 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr zusammen. Ausreizung der Schuldenbremse: Die reguläre Kreditobergrenze der Schuldenbremse (etwa 33,4 Milliarden für 2027) wird voll ausgeschöpft. Der Löwenanteil der Schulden wird über die sogenannte Bereichsausnahme für Sicherheitsausgaben ermöglicht. Diese macht allein 2027 Kredite von 85,4 Milliarden Euro möglich und steigt bis 2030 auf 151,8 Milliarden im Jahr an. Arbeit und Soziales: Der Etat des Arbeitsministeriums bleibt mit 201,5 Milliarden Euro im Jahr 2027 der mit Abstand größte Einzelplan. Er überschreitet erstmals die 200-Milliarden-Marke und soll bis 2030 auf 233,1 Milliarden Euro steigen. Allein für die Grundsicherung (bisher Bürgergeld) sind rund 50,8 Milliarden Euro vorgesehen - rund 200 Millionen Euro weniger als für 2026. Verteidigung: Als Haupttreiber der Ausgabensteigerung wächst der Verteidigungsetat im Kernhaushalt von 109,7 Milliarden Euro (2027) auf 183,7 Milliarden Euro im Jahr 2030. Die Nato-Quote soll im Vergleich zur Wirtschaftsleistung von 2,8 Prozent auf 3,5 Prozent im Jahr 2029 steigen. Die Militärhilfe für die Ukraine ist für 2027 mit 11,6 Milliarden Euro veranschlagt. Die Investitionen sollen vergleichsweise hoch bleiben. Für 2027 sind Gesamtinvestitionen von 117,5 Milliarden Euro vorgesehen. Davon entfallen allein 44,9 Milliarden Euro auf das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Schwerpunkte sind hier die Verkehrs- (17,7 Mrd. Euro), Energie- und Digitalinfrastruktur. Die bereinigte Investitionsquote des Kernhaushalts soll 2027 bei 10,8 Prozent liegen.#Welt #Bundesregierung #Deutschland #Haushalt #2027
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Monday 06 July 2026 08:51:56 GMT
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Comments
Tommy :
Unser Land ist Pleite und bald wird unsere Währung verfallen.
2026-07-06 14:32:39
53
Christoph :
Das ist doch alles nicht mehr normal!!!!
2026-07-06 11:47:23
136
ʚïɞ Ellii ʚïɞ :
warum akzeptiert hier jeder was passiert..
2026-07-06 16:46:57
34
Lucifer :
Für UNS bedeutet das jetzt, noch mehr arbeit, noch mehr Steuern und noch mehr steuern auf steuern. Denn die Gehälter dieser gestalten soll ja angehoben werden!
2026-07-06 12:02:21
87
sabse42 :
Nicht mehr normal! Wir sind pleite😡😡😡😡
2026-07-06 14:00:13
74
SSM :
Wer wird noch arbeiten ?? Immer sparen, aber nur durch Mitarbeiter und Unternehmen.
Bürgergeld bleibt ?? da nicht sparen??
Ok ich werde nicht mehr arbeiten, tschüss
2026-07-06 09:59:55
14
Michael Köster :
Für uns wieder kein Geld
2026-07-06 18:46:59
5
Jutta Zilles :
Das ist doch irre
2026-07-06 10:55:14
39
Michael Nelz :
Unsere Politiker haben ein ausgabeproblem, weniger Milliarden in andere Länder und dafür mehr selbst ausgeben.
2026-07-06 16:39:39
15
Josef Kreuzburg :
Bei Blackrock und der US Rüstungsindustrie steigen gerade die größten Parties überhaupt 😳😳
2026-07-06 16:40:21
18
Kiki Salsedo :
unverschämt
2026-07-06 13:44:43
28
carstenodins :
NUR NOCH 💙💙💙💙💙💙
2026-07-06 16:23:28
4
Ingrid Taubert :
Schlimmer geht's nicht mehr
2026-07-06 15:28:01
2
calliope :
irre 😁 unvorstellbar
2026-07-06 12:30:44
33
pusher1337 :
2026-07-06 14:45:39
16
SciSonic :
Das ist so gewollt.
2026-07-06 15:52:24
5
dubadi :
Halt stopp ✋
2026-07-06 12:30:11
8
Günther J. Gruber :
hä dachte wir haben schon vor 1 Jahr 2 Billionrn aufgenommen.
2026-07-06 10:44:56
0
Adeel :
Wo landet das ganze Geld? Weil für Deutschland und deren dringend notwendige Problemlösungen wird es ja offensichtlich nicht ausgegeben.
Es ist aus meiner Sicht zumindest noch keine Bessrung bei, Rentensystem, Sozialsystem, Infrastruktur, Digitalisierung, Löhne, Wirtschaft, Gesundheitssystem ... und bei der Bundeswehr siehst ja auch nicht besser aus.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege ✌️
2026-07-06 16:03:58
0
its.meeeee :
2026-07-06 15:39:01
3
Maus 68 :
Wahnsinn
2026-07-06 17:25:47
3
hoenir94 :
sehr gut, weiter so ✌
2026-07-06 14:39:28
1
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