Schöner Strohmann, der aber nur funktioniert, weil du die aktuelle Situation für unabdingbar hältst. Seit den 80ern sind Renditen dauerhaft größer als das Wirtschagtswachstum. Dies ist einer der Hauptreiber für die größere Schere zwischen Arm und Reich und auch ein Grund warum Löhne u d Renten weder mit der Wirtschaft noch dem Produktitätszuwachs mitgehalten haben. Diesen Effekt zu bekämpfen und umzukehren ist eine der Zielsetzungen linker Politik. Warum sollte sie also für die Aktienrente sein, wenn sie Aktiengewinne zugunsten von Lohnwachstum angehen will.
2026-07-07 13:01:27
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ftiNaVTn :
Ich bin ein Wirtschaftswissenschaftler und würde mich auch als Links sehen – allerdings eher Habeck-Links und nicht die Linke-Links. Aktienrente ist extrem sinnvoll. Wir brauchen den Kapitalismus für die Bekämpfung des Klimawandels. Das heißt aber auch, dass externe Kosten korrekt internalisiert werden müssen – über eine angemessene CO2 Steuer. Erbschaften über 10 Millionen gehören mit 100 % besteuert. Unternehmen können dann als Aktienunternehmen oder Stiftungen (wie z. B. Bosch) weitergeführt werden. Aber so gigantische Erbschaften führen nur zu einer ineffizienten Verteilung an Kapital – rein stochastisch ist der Erbe nicht der größte Leistungsträger und ein smarterer Mensch würde mit dem Kapital mehr Wirtschaftswachstum erzeugen. Links, aber wirtschaftsliberal.
2026-07-07 18:39:23
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Avrage Ayran Enjoyer :
Viele Linke kritisieren das Konzept der Börse an sich, weil es durch reine Kapitalbereitstellung, also ohne direkte Arbeitsleistung, ermöglicht, Vermögen aufzubauen. Sie sehen darin Einkommen, das auf den von den Beschäftigten erwirtschafteten Gewinnen beruht.
2026-07-07 13:20:54
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raphael.kr :
selbst wenn der aktienmarkt crashen würde und sich nie erholen würde hätten wir sowieso ganz andere probleme
2026-07-08 10:45:19
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alex23 :
erklär mal bitte was bei einem Börsencrash oder Währungscrash passiert.
2026-07-08 12:49:45
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Lucas_Mezkalin :
Ich bin kein Linker und teile diese Kritik an der Aktienrente nicht, aber trotzdem sehe ich in ihrer Argumentation keinen Widerspruch. Wenn man der Überzeugung ist, dass Aktienhandel wie ein Casino ist, ist es umso mehr gerechtfertigt diejenigen die dort nur Glück hatten stark zu besteuern und deren Vermögen umzuverteilen. Sie hatten ja nur Glück und die tausenden anderen die Pech am Aktienmarkt hatten, sollen nun auch was vom Kuchen bekommen. Wenn der Staat nun hier einsteigt, wird er nach der Logik zum Glücksspieler und könnte verlieren.
2026-07-07 21:30:12
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WilliLee :
Sehr gut zusammen gefasst
2026-07-07 18:41:58
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𝖉𝖆𝖓𝖓𝖞 𝖈𝖍𝖆𝖓𝖊 :
Den Kasino-Vergleich sehe ich trotzdem weiterhin: Beim Aktien investieren kannst du genau so sehr vieles wieder verlieren, wie die Leute, die in Wire Card investiert hatten. Passiert auf Grund dessen dass Firmen meist nicht von heute auf morgen pleite gehen seltener. Aber das Risiko ist leider weiterhin da.
2026-07-08 06:51:56
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Achim :
Beides gleichzeitig ist natürlich möglich. Sogar zwingend. Nur nicht in Personalunion sondern wenn man die Marktteilnehmer grob in zwei Gruppen teilt. Eben Gewinner und Verlierer. Und jeder der denkt er gehört zu den Gewinnern weil ihn das Glück geküsst hat, gehört zur letzten Gruppe
2026-07-07 18:47:32
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Nils🚩 :
Es ist Zockerei, weil man nie weiß, was von heute auf Morgen passiert (ich bin von der Aktienrente nicht abgeneigt, aber so ist die Argumentation). Und es ist ungerecht, dass Menschen sich an der Börse riesige Vermögen aufbauen, weil sie selbst nichts für ihre Rendite tun. Die Arbeit um das Unternehmen profitabel zu machen, schaffen immernoch die Arbeiter.
2026-07-08 05:55:17
0
Stefan Katzur :
Das ist beides richtig. Aktionäre nutzen den Börsenwert ihre Aktien um günstig an Kredite ran zukommen um andere Sachen kaufen zu können. Außerdem sind Firmen die ein hohen Aktien wert haben auch kreditwürdiger.
2026-07-07 18:40:55
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aglobalcitizenlikeu :
bin da ganz bei dir
2026-08-23 22:33:36
0
Tom874 :
Wo einigen Fragen? Eher bei fast allen
2026-07-08 08:15:50
0
🫀🦓 :
Danke dir habe ich jetzt such Schrödingers Katze verstanden
2026-07-08 12:20:44
1
Eno :
Der Part mit dem Interesse der Börse und Banken steht hier denke ich im Vordergrund, die linke ist leider auch überhaupt nicht Links 🥲
2026-07-16 01:02:25
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oneninetyeight :
Linke kritisieren ja das Grundprinzip einer Börse in sich, da es wohl kaum was kapitalistischeres gibt. In dem Fall wohl aber bisschen populistisch formuliert. Und natürlich ist es möglich an der Börse gleichzeitig sein Geld zu verlieren und reiche verdienen sich dumm und dämlich. Passiert doch tagtäglich… Aber natürlich weniger relevant und wahrscheinlich bei breit gestreuten Portfolios wie du sagst
2026-07-08 11:04:41
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Nip :
v
2026-08-03 13:21:37
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Chris :
naja ich sag mal wären sie in wirtschaftlichen dingen kompetent wären sie nicht links außen. das eine bedingt das andere.
2026-08-03 19:29:26
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MaikiMok_on_TikkiTok :
"Zocken" da nur die KENFO entscheidet worin investiert wird, auch wenn breit gestreut wird und viele ethische Standards gehalten werden.
Und Aktionäre verdienen diese Vermögen da sie gezielt investieren und das auch in weniger ethische oder nachhaltige Aktien und andere Finanzprodukte. Zudem verstehst du sicher, das man mit viel Kapital deutlich leichter Renditen am Aktienmarkt erhalten kann, allein schon durch die relativ niedrigeren Handelsgebühren.
Und so funktioniert beides zusammen, auch wenn "zocken" hier natürlich ein bisschen Polemisch ist.
Aber die Frage ist wohl eher wie unabhängig die KENFO wirklich ist und wie viele Lobbyisten es schaffen, dass das Generationen Vermögen dann doch in ihre Unternehmen investiert wird und nicht neutral und unabhängig. Und dieser Vertrauensverlust ist doch unser übergeordnetes politisches Problem.
2026-07-07 15:30:25
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Lekibo :
Es ist erstmal Spekulation, auch wenn es bei einer weit gefächerten Anlage weniger stark ist. Das Problem ist grundsätzlich erstmal das man, sofern man es sich leisten kann, sein Geld riskieren kann und dann ohne Arbeit sein Geld vermehrt. Das Problem der Aktienrente ist ein anderes. Der Sozialstaat dient dazu, die Arbeiter nicht komplett der Konjunktur auszusetzen. Eine Aktienrente ist somit ein erheblicher Angriff auf den Sozialstaat, weil die lebensnotwendige Rente nun wieder den Zustand des Marktes ausgesetzt wird.
2026-07-08 10:28:56
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Marvin Escobar Ellsasser :
Wer die Linke ernst nimmt hat ganz andere Probleme
2026-07-07 23:17:10
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kahrlajftafafcav :
Linke und gleichbleibende Logik passt nicht zusammen
2026-07-07 12:29:41
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_BlueSky_ :
btw. haben grüne oder rote Kabinette einfach seit 1980 bessere Wirtschaftswachstumsraten gehabt als Liberale oder Konservative Kabinette. Und wer fragt was davor war, da zitiere ich indirekt mal unseren Kanzler: "es ist deutlich einfacher die Wirtschaft in einem Land nach Kriegszerstörung anzukorbeln". wer war nach 2. WK die Regierungspartei? CDU. Gern geschehen.
2026-07-08 13:34:52
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Jeffrey 🦊🇪🇺🇩🇪🏳️🌈 :
Allein das Konstrukt Börse ist doch das Problem an sich... abschaffen den scheiß.
2026-07-07 21:57:50
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CheetahMo :
Dieses kapitalmarktfeindliche und risikoaverse Gedankengut ist so destruktiv für den Wohlstand einer Gesellschaft. Man sieht es an den alten Generationen perfekt, wo der Großteil das Geld in Sparbücher gepackt hat ohne es zu investieren. Das selbe jetzt der Jugend eintrichtern zu wollen, vor allem in Zeiten von wirtschaftlicher Stagnation und einem kaputten Rentensystem, ist einfach nur verheerend.
2026-07-08 00:50:31
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