@reschkefernsehen: In Deutschland gibt es zwar keine Monopoly-Spielregeln wie bei Piff – aber ein Schulsystem, das Ungerechtigkeit zementiert. Ein Aspekt: Im deutschen Schulsystem werden Kinder früh sortiert: Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Und es gibt Studien, die belegen, dass das oft gar nichts mit Leistung zu tun hat, sondern mit sozialer Herkunft. In Finnland zum Beispiel sieht das ganz anders aus. Dort werden die Kinder die ersten sechs Jahre in einer sogenannten Einheitsschule unterrichtet, bevor sie auf weiterführende Schulen gehen: Mit dem Ergebnis, dass die soziale Herkunft eine viel geringere Rolle für die Karriere spielt. Eine weitere Idee für mehr Chancengleichheit kommt von der Unternehmensberaterin Natalya Nepomnyashcha, die selbst in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen ist. Sie schlägt eine Quote für so genannte Arbeiterkinder vor. Es sei vielleicht unangenehm, als Quotenarbeiterkind in der Chefetage zu sitzen. Aber es ist ein Weg, die gläserne Decke nach oben zu durchbrechen. Und ein wesentlicher Schritt könne auch die Erkenntnis sein, dass Leistung nicht zwangsläufig zu (finanziellem) Erfolg führe. Oder glaubt ihr, wenn man sich nur genug anstrengt, kann jeder erfolgreich sein? Hinweis: Bei dem Video handelt es sich um ein Reposting aus dem Juli 2024.

Reschke Fernsehen
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Thursday 09 July 2026 12:47:19 GMT
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Comments

annika.johnsen
Annika Johnsen 🇪🇺 :
Hauptschulabschluss zu Bachelor 1,0 Abschluss selbst erarbeitet und mir fehlen trotzdem das richtige Netzwerk & Kontakte um richtig erfolgreich sein zu können.
2026-07-09 16:07:08
54
user812048715093
user812048715093 :
Das fängt in der Grundschule schon an. Selbst Lehrer sind nicht in der Lage Chancengleichheit in öffentlichen Schulen zu realisieren. Der Soziologe Paul hat die Soz Theorien der 80er bestätig bzw verifiziert.
2026-07-09 14:17:18
53
einsliebtdich
eins :
„Unseren“ Kapitalismus auf den Punkt gebracht.
2026-07-09 18:22:41
55
ichbinnurhierzum
SaschaDS :
jo und dann beschränkt sich Monopoly ja eigentlich nur auf Geld, alle anderen Faktoren...wie Eltern, Erziehung, Sozialisation, Schule und und und...werden dabei noch nichtmal berücksichtigt
2026-07-09 19:58:17
100
jamie_oxford
Jamie Oxford :
Nein, nicht jeder hat die gleichen Chancen. Aber man kann es versuchen.
2026-07-09 16:52:03
31
ralf.ripken
Ralf Ripken :
Das deckt meine eigenen Beobachtungen und nahezu in fast jeden Bereich. Die wenigsten Menschen sind Selbstreflektiert genug um hier zu erkennen das die Bedingungen und nicht ihre Fähigkeiten der Ausschlag gebende Grund sind. Leider betrifft das auch und im besonderem Menschen in Politik und Management!
2026-07-09 14:18:47
38
jb_bulli
jb_bulli :
Es ist schon ein Unterschied ob du mir einen Background von Einfluss und Kontakten mit Vermögen geboren wirst oder ob du bei Null anfängst.
2026-07-09 19:34:33
30
nichtmichele
michelemotion 🍉 :
call it „system justification“
2026-07-09 18:23:11
13
rosa.alltag
Rosa 💕🏳️‍🌈 :
Leider alles richtig 😔
2026-07-09 16:17:27
35
dakaethe
dakaethe :
Chancengleichheit gibt es schon bereits im Mutterleib nicht mal
2026-07-09 17:48:16
14
mumbitumbi
Mumbi 🌴 :
Erst Hauptschulabschluss nach Klasse 10, dann im Rahmen der Berufsausbildung die Hochschulreife nachgeholt, um Rechtswissenschaften zu studieren. Aus eigener Erfahrung: Das Defizit im Vergleich zu akademischen Elternhäusern liegt selten an der Intellektualität, sondern am fehlenden soziokulturellen Kapital – insbesondere beim universitären Sprachgebrauch (Habitus). Passt man als First-Generation-Student den eigenen Wortschatz an den wissenschaftlichen Diskurs an, führt das im primären Umfeld oft zu Entfremdungsängsten. Die Folge sind Ironisierung oder Ablehnung zu Hause. Es ist ein permanenter Spagat zwischen den Milieus, der strukturelle Bildungsungerechtigkeit messbar macht. Hinzu kommt die ökonomische Asymmetrie: Während Studierende aus akademischen Haushalten oft vollfinanziert werden, sind First-Generation-Students aufgrund fehlender elterlicher Ressourcen zur Erwerbsarbeit gezwungen. Diese Mehrbelastung schränkt das Zeitbudget für das eigentliche Studium massiv ein.
2026-07-10 10:26:49
7
discodude54
DiscoDude :
Die Auswertung wird möglicherweise stimmen. Der Vergleich mit dem monopoly hinkt aber gewaltig. Einen Bildungsabschluss bekommt man durch Punkte in Klausuren und die kommen nicht von Euros zu Hause, sondern von dem was man im Kopf hat. Deshalb haben wir alle die gleichen Chancen. Niemandem wird Bildung verwehrt.
2026-07-10 04:45:37
0
diva00707
diva :
In meiner Kindheit war meine Mutter alleinerziehend und wir hatten kaum Geld. Migrationshinzergrund, Arbeiterklasse. Trd war ich immer die beste der Klasse und mache jetzt meinen Master und gründe ein Start up. Der Vorteil ist, du strengst dich an, egal welche Steine dir in den Weg gelegt werden. Du lässt nicht locker, auch wenns gerade schwer ist ❤️
2026-07-09 17:47:28
6
katrin_8637
Katrins_chaotic_life :
Bin so froh, dass ich es geschafft habe als jemand aus einer Arbeiterfamilie Abitur und Studium zu schaffen, während der Schulzeit hab ich mir da kaum Gedanken drüber gemacht, diese Ungleichheit war mir gar nicht bewusst. Umso schlimmer ist es, dass es damals und heute so ist, dass diese Ungleichheit existiert 😢
2026-07-10 07:14:38
9
punksohn
Peter-Hilbert-Gerhardt-Horst :
Das hört aber ein Leistungsträger wie Merz jetzt nicht so gerne, das schmälert die persönliche Leistung. Also das geht nicht.
2026-07-10 07:48:30
11
markusgeiler
Markus Geißler :
Warum schicken wohl Eltern mit viel Geld ihre Kinder auf Eliteschulen und nicht auf eine Realschule? Wenn ein Kind super gefördert wird, ein starkes soziales Umfeld was das Kind unterstützt und liebevoll aufwächst, Vitamin B besteht, und die individuellen Talente gefördert wird, dann ist vieles möglich. Nur, wie oft findet das statt? Klar gibt’s auch ein paar die sich durchboxen. Die Antwort auf ihre Frage: Nein.
2026-07-10 08:14:29
8
tatianasophiasainz
Tatiana Sophia Sainz :
Merz
2026-07-09 14:13:02
5
pvtunb
unbekannt :
Kann es nur bestätigen !😭
2026-07-09 16:19:57
6
ger_bobthebuilder
GER_BobTheBuilder :
Die besten Leute kommen aber gerade nicht aus reichen Familien, sondern arbeiten sich hoch.
2026-07-10 14:06:43
0
alissas_vibes
Alissa :
ich glaube auch zu 100% dass Erfolg von Fleiß und nicht von Geld abhängt. Meine Geschwister und ich sind auch aus einer sozialschwachen Familie + Sprachbarriere und meine Geschwister und ich sind alle Uniabsolventen und erfolgreich. kann man doch nicht erzählen dass das nur vom Geld abhängt. Geld kauft dir keine guten Noten in der Schule oder in der Uni. Das kommt vom Fleiß
2026-07-09 14:38:18
1
nestorvandaark
Nestor van Daark :
die Spieler haben. Ende faktisch alles selber erreicht und faktisch auch jeden Schritt selbstgemacht und selbstbestimmt gespielt, lediglich das start Kapital und die Würfel Anzahl war anders aber dennoch haben sie alles selber gemacht. warum sollten sie sich den nicht über ihre Erfolge freuen und selbstbewusst auftreten und jubeln?!
2026-07-10 01:29:06
0
susanmverges
susi :
Es ist noch keiner durch ehrliche Arbeit reich geworden
2026-07-10 03:19:29
3
mario.lochner
mario.lochner :
Das ist sehr infantil, weil ein Gehalt nicht vom Himmel fällt. Das verdient man sich ja. Vom Himmel fällt nur Vermögen
2026-07-09 17:06:06
1
knownsourdrop
Benry :
Sehr gut erklärt!
2026-07-10 00:16:58
1
sascha_osna
sascha_osna :
nein
2026-07-09 17:56:40
0
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