Jochem Schade :
Das sollte jeder von der SPD wissen.
Die SPD läuft nach Ansicht von CDU-Innenexperten Gefahr, von Islamisten unterwandert zu werden. Es gebe innerhalb der Partei „mit wenigen Ausnahmen keine ausreichende Abgrenzung von islamistischen Bestrebungen“, warnt der Berliner CDU-Innenexperte Burkard Dregger (62) jetzt in BILD. Auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (46, CDU) ist alarmiert: „Wir müssen in Kommunen, Parteien und Verbänden aufhören, diese Akteure blauäugig zu verharmlosen.“
Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten wird die Gefahr islamistischer Unterwanderung seit Jahren unterschätzt. Insbesondere die Muslimbruderschaft (MB) versuche, gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen, indem sie auch politische Strukturen nutzt. Ihr Ziel: eine islamische Ordnung auf Grundlage der Scharia etablieren, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und „öffentliche Gelder für ihre verfassungsfeindliche Agenda“ erhalten.
Nach Redmanns Einschätzung verschaffe sich die Muslimbruderschaft schrittweise Zugang zu gesellschaftlichen und politischen Strukturen. Sie nutze „die Freiheiten unseres Rechtsstaates aus, um genau diese Freiheiten abzuschaffen und ihr totalitäres, von der Scharia geprägtes Gesellschaftsbild zu zementieren“, warnt er in BILD.
Muslimbrüder bei der SPD?
Die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci wurde schon Ende 2025 deutlich: „Teile der SPD wollen nicht, dass islamistische Strukturen bekämpft werden“, erklärte sie. Mit Blick auf den Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh (48) fügte sie hinzu: „Wer nicht erkannt hat, dass wir auch ein wachsendes Islamismusproblem haben, bei dem die Muslimbruderschaft eine zentrale Rolle einnimmt, ist vielleicht Teil des Problems.“
Güner Yasemin Balci (51) ist Integrationsbeauftragte in Berlin-Neukölln
Islamismus-Expertin: Güner Yasemin Balci (51) ist Integrationsbeauftragte in Berlin-Neukölln
Foto: Niels Starnick/BILD
Der Islamismus-Experte Sascha Adamek (58, Autor von „Unterwanderung – Der politische Islam weiter auf dem Vormarsch“) warnt ebenfalls: Durch eine „vorgetäuschte Liberalität“ seien Zugänge zu den Amtszimmern hochrangiger Sozialdemokraten geschaffen worden. UND: Nach seiner Einschätzung entsprechen Vor
2026-07-27 18:32:49