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Gestern nahm ich an der Kundgebung „Fünf Jahre Taliban-Herrschaft in Afghanistan“ teil. Seit fünf Jahren unterdrücken die Taliban die afghanische Bevölkerung mit ihrer menschenverachtenden Ideologie. Fast 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Millionen Mädchen dürfen nach der Grundschule keine weiterführende Schule besuchen. Frauen sind von Universitäten ausgeschlossen und werden systematisch aus dem Berufsleben und der Öffentlichkeit verdrängt. Afghanische Frauen leben in ihren eigenen Häusern wie in einem Gefängnis. Wenn sie ihre Stimme erheben, drohen ihnen Verfolgung, Gefängnis und Folter. Mit einem neuen Dekret haben die Taliban zudem Kinder- und Zwangsehen rechtlich verankert und normalisiert. Minderjährige Mädchen werden zwangsverheiratet und ihrer Kindheit sowie ihrer Selbstbestimmung beraubt. Das sind keine vereinzelten frauenfeindlichen Maßnahmen, sondern ein systematischer Angriff auf die Rechte, die Freiheit und die gesellschaftliche Existenz afghanischer Frauen und Mädchen. Was in Afghanistan herrscht, ist Gender-Apartheid. Der Westen hat Afghanistan den Taliban überlassen. Nun führt die Bundesregierung unter Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hinter verschlossenen Türen sogenannte „technische Gespräche“ mit Vertretern der Taliban, um Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen. Gleichzeitig erhalten Taliban-Vertreter Einfluss auf afghanische Auslandsvertretungen in Deutschland. Es ist höchst widersprüchlich, in Deutschland Islamismus und Terrorismus mit immer schärferen Gesetzen und erweiterten Befugnissen der Sicherheitsbehörden bekämpfen zu wollen, während gleichzeitig mit einem islamistischen Terrorregime verhandelt wird, das Frauen- und Menschenrechte mit Füßen tritt. Die Bezeichnung „technische Gespräche“ ändert nichts an ihrer politischen Wirkung: Sie verschaffen den Taliban Legitimität und tragen zur Normalisierung ihrer gefährlichen Ideologie bei – auf dem Rücken der afghanischen Frauen und Mädchen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Taliban ihre Strukturen in Deutschland festigen und Kontrolle über die afghanische Gemeinschaft, insbesondere über Frauen, erlangen. Wir müssen unsere Stimme für diejenigen erheben, denen die Taliban ihre eigene Stimme nehmen wollen. Keine Normalisierung und keine Anerkennung der Taliban – weder in Afghanistan noch in Deutschland, Europa oder irgendwo auf der Welt. #strafverteidiger  #strafverteidigerin  #hamburg  #anwältin #fyp
Gestern nahm ich an der Kundgebung „Fünf Jahre Taliban-Herrschaft in Afghanistan“ teil. Seit fünf Jahren unterdrücken die Taliban die afghanische Bevölkerung mit ihrer menschenverachtenden Ideologie. Fast 22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Millionen Mädchen dürfen nach der Grundschule keine weiterführende Schule besuchen. Frauen sind von Universitäten ausgeschlossen und werden systematisch aus dem Berufsleben und der Öffentlichkeit verdrängt. Afghanische Frauen leben in ihren eigenen Häusern wie in einem Gefängnis. Wenn sie ihre Stimme erheben, drohen ihnen Verfolgung, Gefängnis und Folter. Mit einem neuen Dekret haben die Taliban zudem Kinder- und Zwangsehen rechtlich verankert und normalisiert. Minderjährige Mädchen werden zwangsverheiratet und ihrer Kindheit sowie ihrer Selbstbestimmung beraubt. Das sind keine vereinzelten frauenfeindlichen Maßnahmen, sondern ein systematischer Angriff auf die Rechte, die Freiheit und die gesellschaftliche Existenz afghanischer Frauen und Mädchen. Was in Afghanistan herrscht, ist Gender-Apartheid. Der Westen hat Afghanistan den Taliban überlassen. Nun führt die Bundesregierung unter Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hinter verschlossenen Türen sogenannte „technische Gespräche“ mit Vertretern der Taliban, um Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen. Gleichzeitig erhalten Taliban-Vertreter Einfluss auf afghanische Auslandsvertretungen in Deutschland. Es ist höchst widersprüchlich, in Deutschland Islamismus und Terrorismus mit immer schärferen Gesetzen und erweiterten Befugnissen der Sicherheitsbehörden bekämpfen zu wollen, während gleichzeitig mit einem islamistischen Terrorregime verhandelt wird, das Frauen- und Menschenrechte mit Füßen tritt. Die Bezeichnung „technische Gespräche“ ändert nichts an ihrer politischen Wirkung: Sie verschaffen den Taliban Legitimität und tragen zur Normalisierung ihrer gefährlichen Ideologie bei – auf dem Rücken der afghanischen Frauen und Mädchen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Taliban ihre Strukturen in Deutschland festigen und Kontrolle über die afghanische Gemeinschaft, insbesondere über Frauen, erlangen. Wir müssen unsere Stimme für diejenigen erheben, denen die Taliban ihre eigene Stimme nehmen wollen. Keine Normalisierung und keine Anerkennung der Taliban – weder in Afghanistan noch in Deutschland, Europa oder irgendwo auf der Welt. #strafverteidiger #strafverteidigerin #hamburg #anwältin #fyp

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