@mera25.de: Der Kiosk von Azad macht die Immobilienkrise in Köln und ihre Ungerechtigkeit nur deutlicher. Wir stehen an einem Wendepunkt für unsere gesamte Stadt. Während unsere Stadt wächst, wächst auch die Kluft zwischen denen, die sich ein Zuhause – und einen Raum zum Leben – leisten können, und denen, die auf der Strecke bleiben. Was passiert mit den Mieten? Der Kölner Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt. Köln gehört zu den Kommunen in NRW mit der höchsten Marktanspannung. 50 % der Kölner:innen brauchen eine Sozialwohnung. Doch nicht mal 8 % der Bevölkerung haben hier überhaupt Zugang dazu. Und jetzt sollen wir glauben, dass weniger Kontrolle und schnellere Genehmigungen das Problem lösen? Wir wollen etwas anderes: Wohnen ist keine Ware. Wohnen ist ein Menschenrecht. Und als solches muss es nach folgenden Prinzipien behandelt werden. Bezahlbarkeit für alle! Gemeinwohl vor Profit! Genossenschaften stärken Umwelt und Soziales sind keine Gegensätze! Demokratische Planung! Housing First!