yipajej269 :
Hab mir das Repo angesehen, bevor ihr das installiert, zwei Dinge solltet ihr wissen:
Telemetrie ist standardmäßig AN, nicht opt-in. Im Code steht bei frischer Installation telemetry: metrics true, content true. Content heißt: auch Textinhalte können an telemetry.open-design.ai gehen, bis du im Dialog nach dem Onboarding widersprichst. Erste Events feuern schon davor. Warum? Die Entwickler wollen ihren Onboarding-Funnel messen, steht so als Kommentar im Code. Nachvollziehbar, aber sagen sollte man es dazu.
Das Tool startet deine Coding-Agents im Auto-Approve-Modus. Claude Code läuft mit bypassPermissions, andere CLIs mit yolo oder dangerously-skip-permissions Flags. Dein Agent hat volle Terminal-Rechte ohne Rückfrage. Grund: Im Headless-Betrieb kann der Agent keine Bestätigung abfragen, sonst hängt der Run. Die Gefahr: Prompt Injection. Ein präparierter Skill, ein importiertes Design-System oder gescrapte Webinhalte können deinen Agent Befehle auf deinem Rechner ausführen lassen. Auf einem Rechner mit Firmendaten, SSH-Keys oder Kundenzugängen will man das nicht.
Wenn du es trotzdem nutzen willst:
Telemetrie direkt nach der Installation abschalten, zusätzlich telemetry.open-design.ai im DNS oder Pi-hole blocken
Eigenen Benutzer-Account nur für das Tool anlegen, dann kommt der Agent nicht an deine privaten Dateien
Es gibt eine kaum dokumentierte Env-Variable OD_SANDBOX_MODE=1, die Agent-Home, Config und Temp in den Datenordner einsperrt und Ordner-Importe außerhalb erlaubter Roots blockt
Wer es sauber will: Fork ziehen, in app-config.ts die Telemetrie-Defaults auf false setzen und den Permission-Mode durch eine Allowlist ersetzen
API-Keys liegen übrigens im Klartext-JSON auf der Platte, ist im Code bewusst so dokumentiert. Das Projekt wirkt solide und ist keine Malware, aber die Defaults sind auf Wachstum optimiert, nicht auf deine Sicherheit.
2026-08-17 20:25:27