Tobs :
Hmm.. verstehe deinen Punkt, halte ihn aber dennoch für Quatsch.
Schön, dass du und dein Partner Wurzeln vom afrikanischen Kontinent habt. Und wirklich toll, dass du Sachverhalte so sachlich und nachvollziehbar erklärst – Teile von Afrika waren englisch Kolonialisiert, ja. ABER: "Europäische Namen" sind nicht gleichzusetzen mit englischen Namen. Zudem lebt ihr hier in Deutschland, euer Kind wird in Deutschland leben, was mich zum Punkt bringt, dass ihr mit einem reinen ghanaischen, oder kenianischen Namen eine Situation schafft, die euer Kind seeehr oft in eine Situation bringen wird, seinen Namen, dessen Bedeutung, sowie den Ursprung erklären zu wollen/sollen, oder damit leben zu müssen, dass Menschen (vor allem ältere) in diesen breitengraden den Namen (je nach Schwierigkeit 😉 falsch aussprechen.
Klar: Man kann jetzt hergehen und sagen, dass Menschen sich "mal ein bisschen anstrengen können" – aber aus eigener Erfahrung (und mein Name ist nun wirklich nicht schwer, nur skandinavisch) kann ich dir sagen, dass ich es immer ziemlich kacke fand und ich mich selbst oft wenig wahrgenommen gefühlt habe, wenn Menschen mich anstatt Torben (so heiße ich eben und es hat nun wirklich absolut keinen Schwierigkeitsgrad) wirklich IMMER Torsten genannt haben.
Daher habe ich mir damals geschworen: Sollte ich jemals Kinder in die Welt setzen, werden sie einen Namen bekommen, der im weitesten Sinne selbsterklärend ist.
2026-08-07 18:59:46