Nirgnehol :
Er hat noch einiges mehr gemacht in den 30 Jahren wie von Rudolf Steiner aus eigener Schau im "5. Evangelium" beschrieben.
Das zwölfte Jahr — Tempelszene
Der Knabe spricht plötzlich mit umfassender Weisheit, die Schriftgelehrten staunen
Danach: Entfremdung im Elternhaus, niemand versteht ihn
Ca. 12–18: Nazareth
Zimmermannsarbeit, äußerlich unscheinbares Leben
Inneres Aufleben der alten hebräischen Weisheit, Erfahrung der einst wirkenden Bath-Kol
Erste große Traurigkeit: das Erkennen, dass die alte Prophetenweisheit verstummt ist
Ca. 18–24: Wanderjahre
Handwerksburschen-Wanderung durch Palästina und in heidnische Gegenden
Aufenthalte bei Familien und Handwerkern; auffallende Herzlichkeit, die er ausstrahlt
Nach seinem Weggang: Menschen erleben ihn in Träumen als tröstende Gestalt
Erlebnis der zweiten Traurigkeit: Verfall der heidnischen Mysterien, verkommene Kulte
Das Erlebnis an der heidnischen Opferstätte
Verlassener Altar, geflohene Priester, kranke und verzweifelte Menschen strömen zu ihm
Ohnmachtsähnlicher Zustand am Altar; Schau, wie Dämonen sich der Opfer bemächtigen
Vernehmen des "umgekehrten" bzw. makrokosmischen Vaterunsers — Beschreibung des Menschheitsfalls, beginnend mit den waltenden Übeln und der sich lösenden Ichheit
Erkenntnis: der Mensch hat sich von Reich und Namen der Väter geschieden
Rückkehr, ca. 24–29: die Essäer
Tod des Vaters Joseph; Leben bei der (salomonischen) Mutter
Freundschaftlicher Zugang zum Essäerorden, ohne Mitglied zu sein; Gespräche über ihre Regeln und Grade
Beim Verlassen des Ordenstores: Schau von Luzifer und Ahriman, die vor den Essäerpforten fliehen
Dritte, tiefste Traurigkeit: Die Essäer erkaufen ihre Reinheit dadurch, dass sie die Widersacher auf die übrigen Menschen abdrängen — ein Weg für wenige, nicht für die Menschheit
Das Gespräch mit der Mutter
Er schildert ihr alle drei Erfahrungen; die Worte tragen die Substanz seines Ich mit sich
Die Mutter wird durchdrungen von der Seele der verstorbenen nathanischen Maria —
2026-08-07 20:52:46