Nina :
90% der Army’s sind Frauen. Ich persönlich würde mich jetzt vielleicht nicht als army bezeichnen, aber ich höre und verfolge BTS schon lange. Das was du sagst, hat ja nichts mit dem Problem zu tun. Schlimmer ist, dass das überhaupt nicht das ist, wofür sich BTS all die Jahre eingesetzt hat. Sie sind normalerweise öffentlich GEGEN Gewalt besonders gegenüber Frauen. Das hat auch nichts mehr mit Vorbildfunktion zu tun, sondern finde ich, kann man ja nicht vorgeben jemand zu sein oder etwas gutes zu unterstützen, wenn’s ja gar nicht so ist. Außerdem haben sie cb persönlich getroffen. Und dadurch das BTS eben so berühmt ist und großen Einfluss haben, find ich’s persönlich nicht in Ordnung, dass die boy Band einem TÄTER ihre Reichweite geboten haben, indem sie Fotos mit ihm posten und ihn dann auch noch markieren. Wenn man mal überlegt wie viele Army’s es da draußen gibt, die durch Ähnliches gegangen sind wie zum Beispiel Rhianna, ist das n absoluter Schlag ins Gesicht. Für viele ist BTS ein vent gewesen und es tut dann einfach nochmal mehr weh zu sehen, wie sie mit nem Täter rumhängen. Für mich geht BTS in Richtung performative. Leider. Als hätten sie gewusst, dass sie dadurch besser ankommen, wenn beispielsweise RM feministenbücher liest. Leider reicht das lesen über feminismus nicht aus um etwas zu bewirken. Außerdem ist es komplett in Ordnung seinen Lieblingskünstler zu kritisieren. Lust und Musik kann man btw nicht trennen. Man unterstützt einen Musiker sobald man seine Musik auf Spotify hört, auf Konzerte geht, merch kauft und ihm Reichweite bietet. Ich bin enttäuscht und ich bin beleidigt. Ich bin eine Frau und ich finde nicht gut, dass jemand wie Chris Brown noch mehr Reichweite und Unterstützung bekommt!
2026-08-16 20:55:09