DORTMUNDTROOPER :
Und was ist mit Finowfurt? Da war ein Konzept im Gespräch, bei dem unter anderem ein Smyths Toys Superstore, Primark, MediaMarkt beziehungsweise Saturn und weitere große Anbieter vorgesehen waren. Und jetzt mal ganz ehrlich weißt du eigentlich, wie sich die Kinder gefreut hätten, wenn so ein Smyths Toys Superstore direkt vor der Haustür gewesen wäre? Ein richtig großer Spielwarenmarkt! Oder Primark gerade für Familien, Jugendliche und junge Leute. Aber nein. Dann kommt die Stadt und sagt sinngemäß: Das möchten wir so nicht. Und genau da frage ich mich: Warum eigentlich? Denn die Begründung, die damals im Raum stand, war doch letztlich, dass man keine Konkurrenz zur Rathauspassage schaffen möchte. Und da sitze ich wirklich da und denke mir: Was ist das denn bitte für eine Wirtschaftspolitik? Seit wann ist es Aufgabe einer Stadt, einen bestimmten Standort vor Konkurrenz zu schützen? Konkurrenz ist doch nicht der Feind. Konkurrenz bedeutet Auswahl. Konkurrenz bedeutet, dass sich Anbieter anstrengen müssen. Konkurrenz bedeutet vielleicht bessere Preise, bessere Angebote und attraktivere Geschäfte. Und wenn ein Standort so schwach ist, dass ein Smyths Toys oder ein Primark eine Gefahr darstellen könnte, dann sollte man vielleicht nicht den Konkurrenten verhindern, sondern sich fragen, warum der eigene Standort nicht attraktiv genug ist.
2026-08-30 21:16:55