@christian_gebert: Trump gegen die US-Steuerbehörde IRS – und der Streit ist noch immer nicht beendet. Auslöser war ein massives Steuerdaten-Leak: Ein IRS-Auftragnehmer hatte vertrauliche Steuerdaten von Donald Trump unrechtmäßig abgerufen und an Medien weitergegeben. Daraufhin forderten Trump, seine Söhne und die Trump Organization mindestens 10 Milliarden Dollar Schadensersatz. Im Mai 2026 kam der Deal: Trump zog die Klage zurück. Eine Geldzahlung erhielt er nicht. Dafür gab es eine formelle Entschuldigung und eine weitreichende Regelung zu bestimmten bereits abgegebenen Steuererklärungen und vergangenen Steuerfällen. Zusätzlich sollte ein Entschädigungsfonds über 1,776 Milliarden Dollar eingerichtet werden. Dann kam die Wende: Bundesrichterin Kathleen Williams kritisierte das Verfahren im Juli 2026 scharf und entschied, dass die Klage für einen unzulässigen Zweck genutzt worden sei. Der 1,776-Milliarden-Dollar-Fonds wurde im August offiziell aufgegeben. Der Schutz vor bestimmten alten Steuerprüfungen ist dagegen weiterhin rechtlich umkämpft. Nach Auffassung des US-Justizministeriums gilt er nur rückwirkend für die konkret erfassten Kläger. Künftige Steuererklärungen sind nicht geschützt. Stand September 2026: Der juristische Streit um den Deal ist noch nicht endgültig beendet. Wie würde Deutschland reagieren, wenn ein Bundeskanzler einen vergleichbaren Deal mit dem Finanzamt bekäme? #Trump #Steuern #Finanzamt #recht #deutschland