Schaffrinsky :
Ich bin jetzt seit 15 Jahren verheiratet. Bevor wir geheiratet haben, habe ich Vollzeit gearbeitet. Mein Mann hat mir damals gesagt, dass ich natürlich arbeiten gehen kann, wenn ich möchte, aber dass ich es nicht muss, weil er genug verdient, um für uns beide zu sorgen. Ich habe trotzdem nicht komplett aufgehört zu arbeiten, sondern nur noch halbtags gearbeitet. Ursprünglich wollte ich die Hälfte meines Geldes auf sein Konto überweisen, aber das wollte er nicht. Also entlaste ich ihn einfach auf andere Weise so gut wie möglich und mache fast alles im Haushalt.
Wir haben keine Kinder, deshalb habe ich tatsächlich sehr viel Zeit für mich und empfinde den Haushalt nicht als Belastung. Er bietet mir an seinen Teil des Haushalts zu machen, aber das möchte ich nicht, er finanziert unser ganzes Leben. Ich habe mich freiwillig dafür entschieden.
Ich bin der Meinung, dass man in einer Beziehung einfach offen miteinander darüber sprechen muss, welche Erwartungen und Anforderungen man aneinander hat und wie man sein gemeinsames Leben gestalten möchte. Kommunikation ist für mich das Wichtigste. Dazu gehört auch, dass man möglichst dieselben Ziele im Leben und ähnliche Wertvorstellungen hat und dass man sich liebt und respektiert.
Ich finde, man sollte sich in einer Ehe nicht wie Geschäftspartner gegenüberstehen und ständig aufrechnen, wer wie viel investiert oder wer was gemacht hat. Am Ende sollte es darum gehen, dass beide sich wohlfühlen und es beiden gut geht.
2026-09-06 14:21:59