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Volkswagen ist für mich keine gute Aktie. Und das Problem ist größer als Volkswagen. Es ist das Geschäftsmodell. Autos bauen bedeutet: Fabriken. Maschinen. Lagerbestände. Zehntausende Mitarbeiter. Milliardeninvestitionen. Hohe Fixkosten. Permanenter Preisdruck. Kurz gesagt: extrem viel Kapital für vergleichsweise wenig zusätzlichen Gewinn. Und genau hier machen viele Anleger einen Denkfehler. Sie fragen: „Macht Volkswagen Gewinn?“ Die bessere Frage lautet: „Was hätte dieses Kapital alternativ verdienen können?“ Denn Kapital hat Opportunitätskosten. Wenn ein Unternehmen über Jahrzehnte Milliarden in Fabriken, Produktionsanlagen und neue Modellgenerationen investieren muss, nur um seine Marktposition zu halten, dann muss ich fragen: Ist das wirklich die beste Verwendung meines Geldes? Vergleiche das mit einem hervorragenden Softwareunternehmen: Einmal entwickeln. Millionenfach verkaufen. Kaum zusätzliche Produktionskosten. Hohe Margen. Wenig gebundenes Kapital. Das ist für mich der fundamentale Unterschied zwischen einem kapitalintensiven und einem kapitaleffizienten Geschäftsmodell. Natürlich kann auch Volkswagen in einzelnen Jahren eine gute Aktie sein. Und natürlich kann man auch mit Autoaktien Geld verdienen. Aber langfristig möchte ich mein Kapital dort haben, wo jeder zusätzliche Euro möglichst viel zusätzlichen Gewinn erzeugt. Nicht dort, wo Milliarden investiert werden müssen, damit morgen wieder ungefähr dasselbe Geschäft möglich ist. Deshalb suche ich nicht nach den größten Fabriken. Ich suche nach den höchsten Kapitalrenditen. Denn an der Börse gewinnt langfristig nicht, wer am meisten beschäftigt. Sondern wer aus wenig Kapital möglichst viel Wert schafft. #Aktien #Investieren #Volkswagen #Börse #Finanzen
Volkswagen ist für mich keine gute Aktie. Und das Problem ist größer als Volkswagen. Es ist das Geschäftsmodell. Autos bauen bedeutet: Fabriken. Maschinen. Lagerbestände. Zehntausende Mitarbeiter. Milliardeninvestitionen. Hohe Fixkosten. Permanenter Preisdruck. Kurz gesagt: extrem viel Kapital für vergleichsweise wenig zusätzlichen Gewinn. Und genau hier machen viele Anleger einen Denkfehler. Sie fragen: „Macht Volkswagen Gewinn?“ Die bessere Frage lautet: „Was hätte dieses Kapital alternativ verdienen können?“ Denn Kapital hat Opportunitätskosten. Wenn ein Unternehmen über Jahrzehnte Milliarden in Fabriken, Produktionsanlagen und neue Modellgenerationen investieren muss, nur um seine Marktposition zu halten, dann muss ich fragen: Ist das wirklich die beste Verwendung meines Geldes? Vergleiche das mit einem hervorragenden Softwareunternehmen: Einmal entwickeln. Millionenfach verkaufen. Kaum zusätzliche Produktionskosten. Hohe Margen. Wenig gebundenes Kapital. Das ist für mich der fundamentale Unterschied zwischen einem kapitalintensiven und einem kapitaleffizienten Geschäftsmodell. Natürlich kann auch Volkswagen in einzelnen Jahren eine gute Aktie sein. Und natürlich kann man auch mit Autoaktien Geld verdienen. Aber langfristig möchte ich mein Kapital dort haben, wo jeder zusätzliche Euro möglichst viel zusätzlichen Gewinn erzeugt. Nicht dort, wo Milliarden investiert werden müssen, damit morgen wieder ungefähr dasselbe Geschäft möglich ist. Deshalb suche ich nicht nach den größten Fabriken. Ich suche nach den höchsten Kapitalrenditen. Denn an der Börse gewinnt langfristig nicht, wer am meisten beschäftigt. Sondern wer aus wenig Kapital möglichst viel Wert schafft. #Aktien #Investieren #Volkswagen #Börse #Finanzen

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