@nxdat.1995: Men Ice Silk Printed Polo Shir

Nguyễn Xuân Đạt
Nguyễn Xuân Đạt
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Thursday 10 September 2026 12:18:11 GMT
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Ich merke das immer wieder. Eine Frau arbeitet Vollzeit, organisiert Kinder, denkt an Geburtstage, pflegt Angehörige, hält die Beziehung zusammen, funktioniert bei Stress und lächelt dabei noch halbwegs. Und was sagen wir? Wahnsinn, wie stark sie ist. Aber wenn wir ehrlich sind, meinen wir oft etwas anderes. Wir meinen, wie viel sie aushält. Wie viel sie trägt. Wie wenig sie klagt. Und ich frage mich wirklich, seit wann Dauerüberforderung ein Kompliment ist. Studien zu Mental Load zeigen ziemlich klar, dass Frauen im Durchschnitt immer noch mehr unbezahlte Sorgearbeit übernehmen, selbst in Partnerschaften, die sich als gleichberechtigt verstehen. Gleichzeitig sind sie häufiger emotionaler Anker im Freundeskreis, in der Familie, im Job. Sie koordinieren, erinnern, vermitteln. Und wir nennen das Stärke. Aber was wäre, wenn echte Stärke nicht bedeutet, alles zu stemmen? Sondern Grenzen zu setzen. Aufgaben abzugeben. Nicht immer verfügbar zu sein. Auch mal unpraktisch zu sein. Komischerweise bewundern wir diese Form von Stärke viel seltener. Eine Frau, die sagt, das ist nicht mein Job. Eine Frau, die nicht sofort einspringt. Eine Frau, die nicht alles auffängt. Die gilt schnell als schwierig, egoistisch oder nicht belastbar. Vielleicht haben wir da kollektiv etwas verschoben. Ich glaube, wir sollten anfangen, nicht nur die Frauen zu feiern, die alles aushalten. Sondern auch die, die etwas nicht mehr aushalten wollen. Was denkst du, wenn du das Wort starke Frau hörst? An wen denkst du da wirklich?
Ich merke das immer wieder. Eine Frau arbeitet Vollzeit, organisiert Kinder, denkt an Geburtstage, pflegt Angehörige, hält die Beziehung zusammen, funktioniert bei Stress und lächelt dabei noch halbwegs. Und was sagen wir? Wahnsinn, wie stark sie ist. Aber wenn wir ehrlich sind, meinen wir oft etwas anderes. Wir meinen, wie viel sie aushält. Wie viel sie trägt. Wie wenig sie klagt. Und ich frage mich wirklich, seit wann Dauerüberforderung ein Kompliment ist. Studien zu Mental Load zeigen ziemlich klar, dass Frauen im Durchschnitt immer noch mehr unbezahlte Sorgearbeit übernehmen, selbst in Partnerschaften, die sich als gleichberechtigt verstehen. Gleichzeitig sind sie häufiger emotionaler Anker im Freundeskreis, in der Familie, im Job. Sie koordinieren, erinnern, vermitteln. Und wir nennen das Stärke. Aber was wäre, wenn echte Stärke nicht bedeutet, alles zu stemmen? Sondern Grenzen zu setzen. Aufgaben abzugeben. Nicht immer verfügbar zu sein. Auch mal unpraktisch zu sein. Komischerweise bewundern wir diese Form von Stärke viel seltener. Eine Frau, die sagt, das ist nicht mein Job. Eine Frau, die nicht sofort einspringt. Eine Frau, die nicht alles auffängt. Die gilt schnell als schwierig, egoistisch oder nicht belastbar. Vielleicht haben wir da kollektiv etwas verschoben. Ich glaube, wir sollten anfangen, nicht nur die Frauen zu feiern, die alles aushalten. Sondern auch die, die etwas nicht mehr aushalten wollen. Was denkst du, wenn du das Wort starke Frau hörst? An wen denkst du da wirklich?

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