@tim_baumbach: "Die meisten Vorteile liegen beim Makler in seiner fetten Provision." Solche Kommentare lese ich ständig – und sie zeigen vor allem eins: Die wenigsten verstehen, wie Abschlusskosten wirklich funktionieren.💡 Schauen wir uns die Zahlen konkret an. Die Abschlusskosten betragen in der Regel 2,5 Prozent der gesamten Beitragssumme. Klingt erstmal nach viel. Aber die absolute Prozentzahl sagt wenig aus, solange man sie nicht auf die Laufzeit umrechnet. 📊 Ein Beispiel. Du bist 27 Jahre alt und investierst 200 Euro im Monat über 40 Jahre. Insgesamt zahlst du 96.000 Euro ein. Bei 2,5 Prozent entstehen Abschlusskosten von 2.400 Euro. Diese 2.400 Euro werden gleichmäßig auf die ersten fünf Jahre verteilt. Das bedeutet: In den ersten fünf Jahren werden monatlich 40 Euro aus dem Vertrag entnommen. Danach fließen die vollen 200 Euro – für die restlichen 35 Jahre. Und jetzt der Punkt, der alles verändert. 📈 Über die gesamte Laufzeit von 40 Jahren reduzieren diese Abschlusskosten die Rendite um gerade mal 0,14 Prozent pro Jahr. Das ist weniger als die laufenden Kosten vieler ETFs. Die Effektivkosten in diesem Beispiel liegen bei 0,81 Prozent – für einen Vertrag mit all seinen steuerlichen Vorteilen außergewöhnlich günstig. Wer eine ETF-Police allein wegen der Abschlusskosten ablehnt, ohne die Steuervorteile, das steuerfreie Rebalancing und den Bestandsschutz gegenzurechnen, vergleicht Äpfel mit Orangen. ⚖️ Folge mir für mehr transparentes Finanzwissen.😁 #etfpolice #abschlusskosten #etf #finanztipps #finanzbildung
tim_baumbach
Region: DE
Tuesday 15 September 2026 14:48:13 GMT
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Comments
user1257772509847 :
Das ist falsch. Wenn die Kosten die Rendite um 0,14 % reduzieren sollen stellt sich die Frage wie er das berechnet hat. Die Kosten sind ein fester Euro Betrag, wenn man diese addiert. Und diese 0,14 % die Rendite reduzieren würden, stellt sich die Frage wie hoch die Rendite ist die die er hier unterstellt. Außerdem vergisst er mal ganz geschmeidig die Verwaltungskosten und was alles sonst an Kostenapparat im Hintergrund steht realistisch ist bei einer ETF Police eine Kostenquote von circa 1,5 % bezogen auf eine Rendite von acht d.h. nach Kusten würden bei einer pro Rendite von 8 % circa sechseinhalb Prozent übrig bleiben.
2026-09-15 16:43:16
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