@yogi.vidyananda: Wenn der Tag abklingt, bleibt oft noch ein feiner Rest Unruhe in den Händen. Der
Atem wird tiefer, doch die Finger erzählen noch die ganze Geschichte deines Tages.
Es geht bei Ruhe nicht nur um die Luft, die in den Körper strömt. Es geht um die stille
Sprache, mit der jeder Teil von dir dem Nervensystem signalisiert: du bist sicher.
Viele setzen sich hin, schließen die Augen und atmen, während sich die Finger
dennoch verkrampfen. Sie trommeln, zupfen, halten fest, als würden sie sagen, dass
noch etwas gehalten werden muss.
Atemübungen sind wertvoll, sie haben schon vielen Menschen geholfen, mehr Weite
im Inneren still zu fühlen. Und doch folgt der Körper am stärksten den kleinsten
Spannungen, besonders in Schultern, Kiefer und Händen.
Darum üben wir im Yoga oft, Daumen und Zeigefinger beider Hände sanft an den
Kuppen zueinander zu führen. Dieses einfache Mudra sammelt die Aufmerksamkeit in
deinen Händen und lädt den Atem ein, tiefer in den Bauch zu sinken. Mit jedem
ruhigen Ausatmen spürt der Parasympathikus, der Teil für Entspannung, dass er
endlich übernehmen darf.
Deine Finger werden so zu einer leisen Gebetsgeste, die deinen Bauchraum weit
öffnet und den Geist weich macht. Ruhe entsteht dann nicht mehr nur im Kopf, sie
durchzieht nach und nach den ganzen Körper.
Folg mir, wenn du in solchen stillen Gesten ein Tor zu echter innerer Ruhe spüren
möchtest. Danke, dass du diesem „Reel“ ein Like gibst.
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