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Vorab: das ist nur der Weg, den ich gegangen bin. Das muss nicht deiner sein.  Auto fahren war für mich immer das absolute Gefühl von Freiheit, wenig verwunderlich wenn man vom Dorf kommt, wo der Bus wenns gut läuft nur einmal in der Stunde fährt. Doch dann kam der Große Knall. Panikattacke bei 120 auf der Autobahn. 3 Monate das Haus nicht alleine verlassen können. Lieber eine Stunde laufen als 10 Minuten Auto zu fahren.  Wie eingesperrt und machtlos ich mich gefühlt habe, kann man sich vermutlich vorstellen. Dass das nicht die ewige Situation sein konnte, aber eben auch. Also habe ich klein angefangen, kurze Strecken, langsam fahren. Strecke fahren wo ich ohne Probleme einfach anhalten kann (ohne jemanden zu gefährden) das Stichwort lautet hier Standstreifen. Ist mir das immer leicht gefallen? Auf gar keinen Fall. Es war zum Teil die absolute Hölle. Wenn du aber Termine hast, deinen Kinder Freiheiten ermöglichen willst, dann wird man vielleicht etwas bissiger mit gewissen Situationen.  Und auch wenn ich vorher schon wieder viel gefahren (keine Autobahn) bin, kam der größte Wendepunkt hier auf Mallorca. Jo musste für 10 Tage nach Deutschland, der Nachwuchs zur Schule. Am Anfang habe ich mehr Zeit eingeplant und bin über Land gefahren. Nach kurzer Zeit gingen mir die 35min statt 15min aber gehörig auf den Kranz. Also bin ich Stück für Stück, Tag für Tag immer eine Abfahrt mehr Autobahn gefahren.  Mein Kopf hat sich dran gewöhnt. Ich heize bis heute nicht. Schneller als 120km/h braucht eh kein Mensch.  Und wenn es heute Tage gibt an denen ich mich beim Autofahren nicht gut fühle? Dann fahre ich über Land, höre laut Musik und atme durch. Das ist nämlich keine Schwäche, sondern einfach nur das Bewusstsein über die persönlichen Grenzen.  Und nein, ich gefährde niemanden im Straßenverkehr, Karl Heinz. Ich fahre seit 19Jahren unfallfrei und vorausschauend Auto - auch im Bezug auf meine mentale Gesundheit.  Ein Sache noch, die mir bis heute hilft: das Navi. Mir hilft es zu wissen wie lange ich noch fahren „muss“, ganz egal wie gut ich die Strecke kenne.  Falls du heute noch nicht an dem Punkt bist: alles zu deiner Zeit. Du kannst das, wenn du bereit bist❤️‍🩹
Vorab: das ist nur der Weg, den ich gegangen bin. Das muss nicht deiner sein. Auto fahren war für mich immer das absolute Gefühl von Freiheit, wenig verwunderlich wenn man vom Dorf kommt, wo der Bus wenns gut läuft nur einmal in der Stunde fährt. Doch dann kam der Große Knall. Panikattacke bei 120 auf der Autobahn. 3 Monate das Haus nicht alleine verlassen können. Lieber eine Stunde laufen als 10 Minuten Auto zu fahren. Wie eingesperrt und machtlos ich mich gefühlt habe, kann man sich vermutlich vorstellen. Dass das nicht die ewige Situation sein konnte, aber eben auch. Also habe ich klein angefangen, kurze Strecken, langsam fahren. Strecke fahren wo ich ohne Probleme einfach anhalten kann (ohne jemanden zu gefährden) das Stichwort lautet hier Standstreifen. Ist mir das immer leicht gefallen? Auf gar keinen Fall. Es war zum Teil die absolute Hölle. Wenn du aber Termine hast, deinen Kinder Freiheiten ermöglichen willst, dann wird man vielleicht etwas bissiger mit gewissen Situationen. Und auch wenn ich vorher schon wieder viel gefahren (keine Autobahn) bin, kam der größte Wendepunkt hier auf Mallorca. Jo musste für 10 Tage nach Deutschland, der Nachwuchs zur Schule. Am Anfang habe ich mehr Zeit eingeplant und bin über Land gefahren. Nach kurzer Zeit gingen mir die 35min statt 15min aber gehörig auf den Kranz. Also bin ich Stück für Stück, Tag für Tag immer eine Abfahrt mehr Autobahn gefahren. Mein Kopf hat sich dran gewöhnt. Ich heize bis heute nicht. Schneller als 120km/h braucht eh kein Mensch. Und wenn es heute Tage gibt an denen ich mich beim Autofahren nicht gut fühle? Dann fahre ich über Land, höre laut Musik und atme durch. Das ist nämlich keine Schwäche, sondern einfach nur das Bewusstsein über die persönlichen Grenzen. Und nein, ich gefährde niemanden im Straßenverkehr, Karl Heinz. Ich fahre seit 19Jahren unfallfrei und vorausschauend Auto - auch im Bezug auf meine mentale Gesundheit. Ein Sache noch, die mir bis heute hilft: das Navi. Mir hilft es zu wissen wie lange ich noch fahren „muss“, ganz egal wie gut ich die Strecke kenne. Falls du heute noch nicht an dem Punkt bist: alles zu deiner Zeit. Du kannst das, wenn du bereit bist❤️‍🩹

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