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Huyền Min Review
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Wednesday 23 September 2026 06:36:00 GMT
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❗⚠️ „Auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben…
❗⚠️ „Auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben…" – ein Satz, der zeigt, wohin Feindbild-Politik führt ❗ 🎤 Der Satz ist real und dokumentiert. Auf einer Strategiekonferenz der Linken in Kassel 2020 sagte eine Teilnehmerin aus dem Berliner Landesverband ins Mikrofon: „Energiewende ist auch nötig nach 'ner Revolution. Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen." Der damalige Parteichef Bernd Riexinger saß auf dem Podium und antwortete: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein." Beide entschuldigten sich später, der Bundestag debattierte in einer Aktuellen Stunde darüber. Korrekt einzuordnen ist: Es war kein Parteitagsbeschluss und kein Programmsatz – aber die Reaktion auf dem Podium sagt mehr über das Klima aus als jedes Programm (Tagesspiegel; Deutscher Bundestag, 06.03.2020; Correctiv Faktenforum). 🧨 Das Muster dahinter ist das eigentliche Problem: Politik über Feindbilder. Der Reiche, der Vermieter, der Unternehmer, der Konzern – immer gibt es einen Schuldigen, nie eine Lösung. Diese Rhetorik ist billig, weil sie keine Antworten braucht, und sie ist gefährlich, weil sie Menschen entmenschlicht. Wer Wohlstand als Diebstahl rahmt, macht aus einer Verteilungsfrage einen Moralkonflikt – und Moralkonflikte kennen keine Kompromisse. 🕍 Besonders belastet ist die Partei beim Thema Antisemitismus. Der Streit um die Haltung zu Israel zieht sich seit Jahren durch die Linke, es gab Austritte, interne Zerwürfnisse und wiederholte Kritik von jüdischen Verbänden. Auch im Berliner Wahlkampf stand das Thema erneut im Fokus. Wer eine Partei wählt, die diese Konflikte über Jahre nicht auflöst, sollte wissen, worauf er sich einlässt. 📉 Wirtschaftlich ist die Rechnung ohnehin eindeutig. Deutschland hat seit Jahren kaum Wachstum, das BIP pro Kopf liegt unter dem Niveau von 2019, die Gründungsdynamik hat sich halbiert. In dieser Lage Leistungsträger, Kapital und Unternehmer als Gegner zu markieren, ist nicht mutig – es ist selbstzerstörerisch. Wer den Kuchen kleiner macht, hat am Ende weniger zu verteilen. Frankreich und Norwegen haben genau das vorgeführt (ifo Wachstumsprognose 2026; Stiftung Marktwirtschaft). 🤖 Und der Zeitpunkt könnte kaum schlechter sein. Während die USA hunderte Milliarden in KI-Infrastruktur investieren und China Robotik im Monatstakt skaliert, diskutiert Deutschland über Enteignungen. Exponentielle technologische Umbrüche verzeihen kein Verwalten. Wer in dieser Phase Investoren vertreibt und Unternehmergeist stigmatisiert, entscheidet nicht über die nächste Legislatur, sondern über die nächste Generation. ⚖️ Zur Fairness: Die Linke adressiert reale Probleme – Mietbelastung, Vermögenskonzentration, Zukunftsangst. Genau deshalb erreicht sie junge Wähler. Und eine liberale Antwort, die diese Sorgen nur wegwischt, wird verlieren. Wer Marktwirtschaft verteidigen will, muss erklären, wie sie bezahlbaren Wohnraum, Aufstiegschancen und Sicherheit schafft – nicht nur, warum Umverteilung scheitert. 📌 Fazit: Gefährlich ist nicht, dass Menschen soziale Gerechtigkeit fordern. Gefährlich ist eine Politik, die Feindbilder pflegt statt Lösungen zu bauen – und dabei Gewaltrhetorik nicht sofort und unmissverständlich zurückweist. Deutschland braucht in dieser Dekade Aufbruch, keine Abrechnung. Wer das Land nur verwalten und umverteilen will, verspielt genau den Wohlstand, den er zu schützen vorgibt.

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