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Wenn du dir mal anschaust, wie stark die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst seit 2000 gestiegen ist, könnte man fast auf die Idee kommen, dass der Staat dort seinen eigenen Arbeitsmarkt geschaffen hat. 😂
Ich habe manchmal das Gefühl, der öffentliche Dienst ist inzwischen so etwas wie der große Puffer für all diejenigen, die durch Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung auf dem normalen Arbeitsmarkt irgendwann keinen Platz mehr finden. Frei nach dem Motto: „Arbeitslos? Kein Problem, wir erfinden einfach noch eine Behörde.“ 😂
So hält man die Arbeitslosenzahlen künstlich niedrig. Denn wenn man all diese Stellen streichen würde, hätten wir vermutlich plötzlich eine Arbeitslosenstatistik, bei der selbst der Taschenrechner nervös wird.
Natürlich könnte man den ganzen Apparat deutlich verkleinern. Wahrscheinlich würde es sogar reichen, wenn im Bundestag 20 Leute sitzen und die anderen 700 einfach mal Urlaub machen. 😂 Und wenn wir dann noch 95 Prozent der überflüssigen Verordnungen und Gesetze abschaffen würden, würde wahrscheinlich vieles sogar besser funktionieren.
Nur gibt es dabei ein kleines Problem: Dann hätten wir plötzlich Millionen Menschen, für die es auf dem normalen Arbeitsmarkt ebenfalls keine vernünftige Beschäftigung gibt.
Und genau da liegt meiner Meinung nach das eigentliche Problem. Wir können den öffentlichen Sektor nicht ewig als Beschäftigungstherapie für die Folgen von Globalisierung, Digitalisierung und Automatisierung benutzen. Irgendwann holt uns die Realität ein.
Und ich fürchte, das wird noch ziemlich interessant. Leider nicht unbedingt im positiven Sinne. 😂
2026-10-06 11:00:01