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Friday 09 October 2026 14:16:12 GMT
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1️⃣ Ein Satz wie „Ich will da nicht schlafen“ klingt für Erwachsene schnell nach einer Laune. Genau deshalb erzählte mir eine Mutter von diesem Moment, der sie im Nachhinein nicht mehr losließ. Ihr Sohn wollte plötzlich nicht mehr bei seiner Tante übernachten – obwohl er früher immer gerne dort war. 2️⃣ Sie fragte ihn, warum. Seine erste Antwort war fast unscheinbar: „Ich mag das da nicht mehr.“ Sie hätte ihn leicht überreden können. Schließlich war alles vertraut, die Tante war Familie und es gab aus Erwachsenensicht keinen offensichtlichen Grund. Stattdessen fragte sie weiter – ohne Druck und ohne ihm eine Antwort vorzugeben. 3️⃣ Dann kamen kleine Details. Dinge, die ein Erwachsener wahrscheinlich einfach abgehakt hätte: eine Situation vor dem Schlafengehen, bestimmte Worte, ein Gefühl, das er selbst kaum beschreiben konnte. Kinder erzählen belastende Dinge nicht immer als fertige Geschichte. Manchmal kommen sie in Bruchstücken – genau dann, wenn jemand wirklich zuhört. 4️⃣ Das Entscheidende war deshalb nicht, sofort herauszufinden, ob seine Angst „berechtigt“ war. Entscheidend war, dass die Mutter seinen Satz ernst nahm. Sie musste weder Panik bekommen noch jemanden beschuldigen. Sie musste nur neugierig bleiben: „Was genau macht dir dort keinen Spaß?“ „Wann fühlst du dich so?“ „Kannst du mir zeigen, was du meinst?“ 5️⃣ Und genau darin steckt etwas, das viele Erwachsene vergessen: Ein Kind muss nicht erst einen perfekten Grund liefern, damit sein Unwohlsein gehört wird. Manchmal ist „Ich möchte nicht“ der Anfang eines Gesprächs, nicht das Ende. Was würdest du tun, wenn dein Kind plötzlich nicht mehr irgendwo schlafen möchte? Lass dich inspirieren und folge @juliana.kausemann. Übrigens: Du willst dir neben Familie & Alltag etwas Eigenes aufbauen? Mehr Freiheit & Flexibilität? Kommentiere „POWER“
1️⃣ Ein Satz wie „Ich will da nicht schlafen“ klingt für Erwachsene schnell nach einer Laune. Genau deshalb erzählte mir eine Mutter von diesem Moment, der sie im Nachhinein nicht mehr losließ. Ihr Sohn wollte plötzlich nicht mehr bei seiner Tante übernachten – obwohl er früher immer gerne dort war. 2️⃣ Sie fragte ihn, warum. Seine erste Antwort war fast unscheinbar: „Ich mag das da nicht mehr.“ Sie hätte ihn leicht überreden können. Schließlich war alles vertraut, die Tante war Familie und es gab aus Erwachsenensicht keinen offensichtlichen Grund. Stattdessen fragte sie weiter – ohne Druck und ohne ihm eine Antwort vorzugeben. 3️⃣ Dann kamen kleine Details. Dinge, die ein Erwachsener wahrscheinlich einfach abgehakt hätte: eine Situation vor dem Schlafengehen, bestimmte Worte, ein Gefühl, das er selbst kaum beschreiben konnte. Kinder erzählen belastende Dinge nicht immer als fertige Geschichte. Manchmal kommen sie in Bruchstücken – genau dann, wenn jemand wirklich zuhört. 4️⃣ Das Entscheidende war deshalb nicht, sofort herauszufinden, ob seine Angst „berechtigt“ war. Entscheidend war, dass die Mutter seinen Satz ernst nahm. Sie musste weder Panik bekommen noch jemanden beschuldigen. Sie musste nur neugierig bleiben: „Was genau macht dir dort keinen Spaß?“ „Wann fühlst du dich so?“ „Kannst du mir zeigen, was du meinst?“ 5️⃣ Und genau darin steckt etwas, das viele Erwachsene vergessen: Ein Kind muss nicht erst einen perfekten Grund liefern, damit sein Unwohlsein gehört wird. Manchmal ist „Ich möchte nicht“ der Anfang eines Gesprächs, nicht das Ende. Was würdest du tun, wenn dein Kind plötzlich nicht mehr irgendwo schlafen möchte? Lass dich inspirieren und folge @juliana.kausemann. Übrigens: Du willst dir neben Familie & Alltag etwas Eigenes aufbauen? Mehr Freiheit & Flexibilität? Kommentiere „POWER“

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