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@emilya_me:
★Emiliya★
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Saturday 10 October 2026 07:50:41 GMT
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Yenə hicranına Yarım mən idim tab elədim... #axundazersani #azerbaijan #kesfet #keşfet
Gestern beim „Invest in Germany Summit“ hat Friedrich Merz stolz verkündet: rund 230 Milliarden Euro Investitionszusagen 💸 Mit dabei: BlackRock-Chef Larry Fink, Merz’ früherer Konzernchef. Ein Thema war auch unsere Verkehrsinfrastruktur, für die die Bundesregierung mehr privates Kapital anlocken will. Für die Autobahn geht es dabei um zwei verschiedene Dinge: 1. Privates Kapital für die Autobahn GmbH Bisher wird die Autobahn GmbH aus dem Bundeshaushalt finanziert. Ein neuer Gesetzentwurf erlaubt ihr ab 2027, selbst Kredite aufzunehmen und Anleihen auszugeben. Sie macht dann also Schulden bei Banken und Investoren am Kapitalmarkt. Die Geldgeber bekommen keine Anteile an der Autobahn, aber Zinsen. Und die werden höher sein als beim Bund, denn eine staatliche Bürgschaft ist nicht vorgesehen. Niemand in Deutschland leiht sich so billig Geld wie der Bund. Jeder Umweg kostet extra. Die höheren Zinsen muss die Autobahn GmbH selbst stemmen, ohne dass der Bund mehr zuschießt. Ihre Einnahmen dürften aber absehbar kaum reichen, um milliardenschwere Kredite zu bedienen. Jahr für Jahr steigt dann die Zinslast, und für Investitionen bleibt immer weniger übrig. Das erhöht den Druck, beim Personal zu sparen und den Erhalt von Straßen und Brücken zu vernachlässigen. Dabei sind schon heute rund 1.000 Stellen unbesetzt. 2. ÖPP: öffentlich-private Partnerschaften Die gibt es schon heute. Private Konzerne bauen, finanzieren und betreiben einen Autobahnabschnitt über rund 30 Jahre, und der Staat zahlt dafür. Verkehrsminister Bilger will das stärker nutzen. Laut seinem Ministerium schafft die neue Kreditfähigkeit sogar mehr Möglichkeiten für ÖPP. Der Bundesrechnungshof hat 2014 nachgerechnet: Fünf ÖPP-Autobahnprojekte waren zusammen 1,9 Milliarden Euro teurer, als wenn der Staat selbst gebaut hätte. Unterm Strich bleibt die Autobahn Eigentum des Bundes. Aber wer an ihr verdienen will, findet jetzt mehr offene Türen. Eine Privatisierung durch die Hintertür. Die Zinsen und Renditen zahlen am Ende wir alle: über Steuern, eine mögliche Pkw-Maut und teurere Projekte. Wie als Linke sagen: Der Bund soll seine Straßen und Brücken selb
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