@systemsprenger23: #polizei #runaway #missing

🕊️🏃‍♀️
🕊️🏃‍♀️
Open In TikTok:
Region: DE
Tuesday 13 October 2026 18:32:36 GMT
4061
123
5
3

Music

Download

Comments

ilovedogbruno
Mein Hund Bruno :
Das kann ich sein 🫪
2026-10-13 23:05:02
1
mental.health.journey42
my.psych.story :
( 3️⃣ ) , wie schwer psychisches Leid sein kann, nehme ich dieses Thema so ernst. Ich möchte nicht, dass Menschen für ihre Erkrankung verurteilt werden. Ich möchte aber genauso wenig, dass gefährliche Verhaltensweisen unkritisch hingenommen werden und andere psychisch erkrankte Menschen die möglichen Folgen davon tragen.Nicht jede Krise muss öffentlich dokumentiert werden. Nicht jedes Detail muss mit Tausenden Menschen geteilt werden. Und nicht jede Form von Content wird allein dadurch verantwortungsvoll, dass eine psychische Erkrankung dahintersteht. Ich werde weiterhin darüber sprechen, weil ich finde, dass wir den betroffenen Menschen, den still leidenden Mitlesenden und allen, die durch solche Inhalte belastet werden können, mehr Verantwortung schulden.Und ja, ich weiß, dass meine Worte unbequem sind. Aber unbequem bedeutet nicht automatisch falsch.
2026-10-14 13:52:30
2
anesa.ic
dowhoranzone :
was ist dran lustig?
2026-10-14 15:00:56
0
mental.health.journey42
my.psych.story :
( 2️⃣ ) Ich habe selbst erlebt, wie Menschen auf schwerste Krisen reagieren. Ich habe erlebt, wie sich das Verhalten anderer verändern kann, wenn plötzlich eine Person im Mittelpunkt steht und besonders viel Betreuung oder Schutz erhält. Und ich habe erlebt, wie verstörend es sein kann, wenn man den Eindruck bekommt, dass das eigene Leid von anderen nicht als Leid, sondern als Konkurrenz wahrgenommen wird.Und genau das ist einer der Punkte, über die ich sprechen möchte: Seit wann ist schweres psychisches Leid etwas, mit dem man sich gegenseitig übertrumpft? Seit wann wird aus einer Krise eine Bühne, auf der es offenbar immer noch extremer werden muss? Ich werde niemals behaupten, dass jeder Mensch, der seine Krise öffentlich zeigt, dieselben Absichten hat. Aber ich weigere mich genauso, so zu tun, als gäbe es keine Menschen, die Aufmerksamkeit bewusst suchen, Grenzen austesten oder die Wirkung ihres Verhaltens auf andere in Kauf nehmen. Solche Verhaltensweisen gibt es. Und ich finde es falsch, so zu tun, als dürfe man darüber nicht sprechen, sobald eine psychische Erkrankung im Spiel ist. Was ich ebenfalls erschreckend finde, ist das Publikum. Menschen, die jede Ankündigung verfolgen, jede Eskalation kommentieren und mit Aussagen wie „Wir sehen uns bald“ reagieren. Was passiert eigentlich mit Menschen, die selbst psychisch instabil sind und solche Inhalte täglich konsumieren? Was nehmen sie daraus mit? Welche Vorstellungen von Krisen, Suizidalität und Aufmerksamkeit werden dadurch möglicherweise verstärkt?Ich finde, wir sollten ernsthaft darüber nachdenken, ob es nicht manchmal sinnvoller wäre, gefährliche Inhalte nicht weiter zu verbreiten, nicht jede Eskalation öffentlich zu kommentieren und Unterstützung aus der Öffentlichkeit herauszunehmen. Nicht, um jemandem Hilfe zu verweigern, sondern um zu verhindern, dass schwerste Krisen immer wieder zum öffentlichen Ereignis werden. Denn es gibt einen Unterschied zwischen jemandem zu zeigen, dass er nicht allein ist, und eine Dynamik zu schaffen, in der immer dramatischere Situationen von einem Publikum begleitet werden.Und bevor jemand wieder behauptet, ich hätte kein Mitgefühl: Gerade weil ich weiß,
2026-10-14 13:51:46
2
mental.health.journey42
my.psych.story :
( 1️⃣ ) Ich sage euch ganz ehrlich: Ich habe mittlerweile bei manchen dieser Accounts zu 90 % das Gefühl, dass hier etwas ganz gewaltig schiefläuft. Und nein, diese Einschätzung kommt nicht von ein oder zwei Videos, die ich zufällig gesehen habe. Ich beobachte manche dieser Accounts seit JAHREN. Ich habe selbst unfassbar viel erlebt, Dinge gesehen, die sich viele Menschen kaum vorstellen können, und mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt.Und irgendwann fragt man sich einfach: Wie kann es sein, dass sich manche Menschen sämtliche Krankenhäuser und Polizeidienststellen abspeichern, immer wieder dieselben Ankündigungen machen, ihre Krisen in Echtzeit dokumentieren und dabei bis ins kleinste Detail zeigen, was gerade passiert? Wie kann es sein, dass selbst Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, immer wieder vor einem Publikum ausgetragen werden? Ich rede hier nicht davon, dass jemand über seine psychische Erkrankung spricht, seine Rückschläge teilt oder anderen zeigen möchte, dass er nicht allein ist. Das ist etwas völlig anderes! Ich rede von einer Art der Darstellung, bei der gefährliche Situationen, konkrete Methoden, Mengenangaben, Polizeieinsätze und selbst intimste medizinische Details öffentlich werden. Und ich frage mich ernsthaft, wann wir angefangen haben, das alles als völlig normal hinzunehmen.Ich habe selbst erlebt, was es bedeutet, in einer lebensbedrohlichen Krise zu stecken. Ich weiß, wie sich extremes Leid anfühlen kann. Ich weiß, was es bedeutet, wenn es nicht mehr um irgendeinen Internetbeitrag geht, sondern tatsächlich um das eigene Überleben. Und genau deshalb fällt es mir so schwer, diese wiederkehrenden Abläufe einfach unkritisch hinzunehmen. Was mich besonders wütend macht, ist, dass manche Menschen offenbar sogar anfangen, Leid miteinander zu vergleichen, andere als aufmerksamkeitsgeil zu bezeichnen oder ihnen den Tod zu wünschen. Und dann frage ich mich wirklich: Wo ist eigentlich das Mitgefühl geblieben? Wie kann man angeblich selbst so viel durchgemacht haben und trotzdem einem anderen Menschen, der schwer leidet, solche Dinge an den Kopf werfen?
2026-10-14 13:47:01
2
To see more videos from user @systemsprenger23, please go to the Tikwm homepage.

Other Videos


About