@stadt_traunreut: Nur einmal im Jahr öffnet die Eremitenklause in Stein an der Traun ihre Türen für Besucher – heute war es wieder so weit. Eremiten, auch Klausner genannt, lebten traditionell aus religiöser Überzeugung in Abgeschiedenheit. Sie führten ein einfaches, enthaltsames Leben und widmeten sich dem Gebet. Wann die Steiner Klause entstand, ist nicht genau bekannt. Ihr Ursprung wird jedoch im ausgehenden 17. Jahrhundert vermutet. Als letzter Bewohner lebte dort Anfang der 1930er-Jahre der Klausner Hugo Alois Zink. Nach seinem Auszug verfiel die Klause zunehmend – bis sie 1993 wiederhergestellt wurde. Möglich machten dies Restmittel aus der abgeschlossenen Sanierung der Höhlenburg. Ab 1994 kümmerte sich der Verein „Freunde der Burg Stein“ darum, die historischen Räume möglichst originalgetreu auszustatten. So ist heute beispielsweise im Vorraum der Klause wieder ein Hausaltar zu finden. #klausentag #burgfreundestein #steinandertraun