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Thursday 22 October 2026 08:48:00 GMT
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Damit Geflüchtete schneller Arbeit finden, kommt es nicht nur darauf an, wie viele Menschen eine Region aufnimmt, sondern auch darauf, welche Chancen sie dort auf dem Arbeitsmarkt haben. Der Königsteiner Schlüssel berücksichtigt vor allem, wie viele Einwohner ein Bundesland hat und wie wirtschaftsstark es ist. Er berücksichtigt aber nicht ausreichend, ob es vor Ort passende Arbeitsplätze gibt, welche Qualifikationen gesucht werden oder wie gut die Unterstützung bei der Jobsuche funktioniert. Ein Beispiel: Ein Bundesland nimmt viele Geflüchtete auf, weil es wirtschaftsstark ist. Trotzdem finden die Menschen dort möglicherweise schwer Arbeit, wenn sie in einer Region mit hohen Arbeitslosenzahlen leben oder ihre Qualifikationen nicht zu den offenen Stellen passen. In einer anderen Region gibt es vielleicht einen großen Bedarf an Arbeitskräften, etwa in der Pflege oder im Handwerk. Deshalb empfiehlt das DIW, bei der Verteilung stärker darauf zu achten, wo Geflüchtete tatsächlich gute Chancen haben, Arbeit zu finden – statt sie ausschließlich nach Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft auf die Bundesländer zu verteilen. Kurz gesagt: Nicht nur fair verteilen, sondern auch so, dass die Menschen möglichst schnell in Arbeit kommen. -- Quellen: Bpb (2026): Migration – ein Überblick in Grafiken IAB (2025): 10 Jahre Fluchtmigration: Beschäftigungsquote von Geflüchteten nähert sich dem Durchschnitt in Deutschland an Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2025): Erfolgsbilanz nach 10 Jahren in Deutschland: Spracherwerb und Sprachförderung der Geflüchteten von 2015 und 2016 IAB (2026): Zuwanderungs Monitor Juli 2026 DIW Berlin (2026): Arbeitsmigration im Wandel: Von
Damit Geflüchtete schneller Arbeit finden, kommt es nicht nur darauf an, wie viele Menschen eine Region aufnimmt, sondern auch darauf, welche Chancen sie dort auf dem Arbeitsmarkt haben. Der Königsteiner Schlüssel berücksichtigt vor allem, wie viele Einwohner ein Bundesland hat und wie wirtschaftsstark es ist. Er berücksichtigt aber nicht ausreichend, ob es vor Ort passende Arbeitsplätze gibt, welche Qualifikationen gesucht werden oder wie gut die Unterstützung bei der Jobsuche funktioniert. Ein Beispiel: Ein Bundesland nimmt viele Geflüchtete auf, weil es wirtschaftsstark ist. Trotzdem finden die Menschen dort möglicherweise schwer Arbeit, wenn sie in einer Region mit hohen Arbeitslosenzahlen leben oder ihre Qualifikationen nicht zu den offenen Stellen passen. In einer anderen Region gibt es vielleicht einen großen Bedarf an Arbeitskräften, etwa in der Pflege oder im Handwerk. Deshalb empfiehlt das DIW, bei der Verteilung stärker darauf zu achten, wo Geflüchtete tatsächlich gute Chancen haben, Arbeit zu finden – statt sie ausschließlich nach Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft auf die Bundesländer zu verteilen. Kurz gesagt: Nicht nur fair verteilen, sondern auch so, dass die Menschen möglichst schnell in Arbeit kommen. -- Quellen: Bpb (2026): Migration – ein Überblick in Grafiken IAB (2025): 10 Jahre Fluchtmigration: Beschäftigungsquote von Geflüchteten nähert sich dem Durchschnitt in Deutschland an Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2025): Erfolgsbilanz nach 10 Jahren in Deutschland: Spracherwerb und Sprachförderung der Geflüchteten von 2015 und 2016 IAB (2026): Zuwanderungs Monitor Juli 2026 DIW Berlin (2026): Arbeitsmigration im Wandel: Von "Gästen" zu tragenden Säulen

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