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Du wirst weggestoßen. Nähe wird plötzlich zu viel. Gefühle werden abgeblockt. Und irgendwann denkst du: „Ist dieser Mensch vielleicht narzisstisch?“ Genau hier liegt eine große Verwechslungsgefahr. Denn vermeidende Bindungsmuster können von außen ähnlich wirken wie narzisstische Verhaltensweisen. Rückzug. Emotionale Distanz. Schwierigkeiten mit Nähe. Abwehr bei Konflikten. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass dahinter Narzissmus steckt. Ein vermeidender Mensch kann sehr wohl lieben. Er kann Mitgefühl empfinden. Er kann dich vermissen. Er kann wissen, dass sein Verhalten dich verletzt. Das Problem kann vielmehr sein, dass echte Nähe gleichzeitig Angst auslöst. Die Gefühle sind also nicht zwangsläufig unecht. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall: Je wichtiger ein Mensch wird, desto stärker werden die eigenen Schutzmechanismen aktiviert. Das entschuldigt natürlich kein verletzendes Verhalten. Und du musst auch keine Beziehung aushalten, die dir dauerhaft nicht guttut. Aber für die Einordnung macht es einen enormen Unterschied, ob jemand Nähe aus Angst abwehrt oder ob hinter dem Verhalten ein ganz anderes Beziehungsmuster steckt. Deshalb würde ich niemals nur anhand von Rückzug sagen: „Das ist ein Narzisst.“ Schau auf das Gesamtbild. Kann die Person reflektieren? Empfindet sie Mitgefühl? Übernimmt sie Verantwortung? Bereut sie verletzendes Verhalten? Ist sie bereit, an ihren eigenen Mustern zu arbeiten? Denn manchmal sieht Distanz wie fehlende Liebe aus. Obwohl eigentlich Angst dahintersteckt. Habt ihr schon einmal einen Vermeider zunächst für narzisstisch gehalten? Quelle: tiktok.com/@paartherapie/video/7170015561101937926
Du wirst weggestoßen. Nähe wird plötzlich zu viel. Gefühle werden abgeblockt. Und irgendwann denkst du: „Ist dieser Mensch vielleicht narzisstisch?“ Genau hier liegt eine große Verwechslungsgefahr. Denn vermeidende Bindungsmuster können von außen ähnlich wirken wie narzisstische Verhaltensweisen. Rückzug. Emotionale Distanz. Schwierigkeiten mit Nähe. Abwehr bei Konflikten. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass dahinter Narzissmus steckt. Ein vermeidender Mensch kann sehr wohl lieben. Er kann Mitgefühl empfinden. Er kann dich vermissen. Er kann wissen, dass sein Verhalten dich verletzt. Das Problem kann vielmehr sein, dass echte Nähe gleichzeitig Angst auslöst. Die Gefühle sind also nicht zwangsläufig unecht. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall: Je wichtiger ein Mensch wird, desto stärker werden die eigenen Schutzmechanismen aktiviert. Das entschuldigt natürlich kein verletzendes Verhalten. Und du musst auch keine Beziehung aushalten, die dir dauerhaft nicht guttut. Aber für die Einordnung macht es einen enormen Unterschied, ob jemand Nähe aus Angst abwehrt oder ob hinter dem Verhalten ein ganz anderes Beziehungsmuster steckt. Deshalb würde ich niemals nur anhand von Rückzug sagen: „Das ist ein Narzisst.“ Schau auf das Gesamtbild. Kann die Person reflektieren? Empfindet sie Mitgefühl? Übernimmt sie Verantwortung? Bereut sie verletzendes Verhalten? Ist sie bereit, an ihren eigenen Mustern zu arbeiten? Denn manchmal sieht Distanz wie fehlende Liebe aus. Obwohl eigentlich Angst dahintersteckt. Habt ihr schon einmal einen Vermeider zunächst für narzisstisch gehalten? Quelle: tiktok.com/@paartherapie/video/7170015561101937926

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