Tessy :
Jetzt noch einmal von vorne! Ich bekam sogar gesagt, dass ich wenn ich die Pflegestufe zwei bekommen sollte, was man nicht annimmt, soll ich bloß nicht sofort wieder einen Widerspruch stellen. Meine Äußerung dazu war eigentlich nichts sagend. Dann bekam ich weil ich meinen Arm nach Monaten viel mehr anderthalb Jahren immer noch nicht bewegen kann gesagt, dass ich dort keine Schmerzen haben könnte denn da wäre ja ein totes Teil drin. Ein totes Material könnte keine Schmerzen verursachen meine Antwort darauf: "Ach, Arzt sind sie auch noch!" Wenn man so behandelt wird, hat man schon keine Lust mehr überhaupt irgendwas zu beantragen. Ich habe meinen Mann auch etliche Jahre gepflegt, aber so impertinente Personen mache mich einfach fertig. Der Kampf gegen Windmühlenflügel und den Krankenkassen, die sich auf das Urteilsvermögen des MDpersonals verlassen müssen, schadet dem Ansehen der Krankenkasse. Ich kann viele Dinge überhaupt nicht mehr alleine machen, aber meine Familie hat sich die ganze Zeit sehr um mich bemüht, aber meine Schwiegertochter arbeitet selber in der Nacht in der Pflege, mein Sohn geht tagsüber arbeiten und da bleibt nicht mehr sehr viel Zeit für mich übrig. Die Eigenversorgung ist nur sehr spärlich möglich. Ich bin im VDK und zur Zeit werden meine Ansprüche über das Sozialgericht geklärt. Nicht nur dass man gegen seine Krankheiten ankämpfen muss, nun auch noch gegen solche unfähigen Mitarbeiter des MD, mache mich eigentlich sprachlos. Ich glaube darauf wird auch angesetzt. Sollte ich noch eine Begutachtung bekommen aus welchen Gründen auch immer, würde ich einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Ich habe das Gefühl dass diese Herrschaften vom MD sich ihre Fragen alle selbst beantworten. Ich habe bis zu meinem 76. Lebensjahr gearbeitet und über Jahre meinen Mann gepflegt und nun muss ich mich den Widrigkeiten und der Willkür im Gesundheitssystem stellen. Einfach nur ermüdend.
2026-09-11 12:18:45