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Hormonelle Migräne? Dann brauchst du Strategie. Wenn deine Migräne immer rund um die Periode oder den Eisprung kommt, liegt es meist am schnellen Abfall der Östrogene. Das Gute: Man kann gezielt vorbeugen. Hier sind 7 Dinge, die wirklich sinnvoll sind: 1. Zyklus tracken. Ohne Muster keine Prävention. Notiere 2–3 Zyklen lang, wann die Attacke startet. 2. Früh behandeln. Nicht abwarten. Migräne wird leichter kontrollierbar, wenn du direkt zu Beginn therapierst. 3. Kurzzeitprophylaxe nutzen. Wenn die Attacke zuverlässig kommt, kann man 2 Tage vor der erwarteten Blutung beginnen. Zum Beispiel Naproxen 500 mg zweimal täglich für 5–6 Tage. Oder nach ärztlicher Rücksprache ein langwirksames Triptan wie Frovatriptan 2,5 mg zweimal täglich. 4. Magnesium einsetzen. 400–600 mg elementares Magnesium täglich. Am besten konsequent in der vulnerablen Phase. Bei empfindlichem Darm Dosis aufteilen. 5. Blutzucker stabil halten. Keine langen Nüchternphasen. Regelmäßig essen. Gerade in der Risikowoche. 6. Schlaf priorisieren. Hormonelle Umbruchphasen machen das Gehirn empfindlicher. Schlaf ist echte Prävention. 7. Medikamententage im Blick behalten. Zu häufige Einnahme kann Migräne verstärken. Wenn du merkst, dass es mehr wird, ärztlich gegensteuern. ⚠️ Disclaimer: dieser Post ersetzt keinen ärztlichen Rat. Bitte spreche jegliche Medikamenteneinnahme mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. 👩🏼‍⚕️ 💬 Schreib mir: Vor der Periode, während der Blutung oder um den Eisprung?  Quellen:  - Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) & Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). S1-Leitlinie Migräne (aktuelle Fassung). - MacGregor EA. Menstrual migraine: pathophysiology and management. The Lancet Neurology. 2020.
Hormonelle Migräne? Dann brauchst du Strategie. Wenn deine Migräne immer rund um die Periode oder den Eisprung kommt, liegt es meist am schnellen Abfall der Östrogene. Das Gute: Man kann gezielt vorbeugen. Hier sind 7 Dinge, die wirklich sinnvoll sind: 1. Zyklus tracken. Ohne Muster keine Prävention. Notiere 2–3 Zyklen lang, wann die Attacke startet. 2. Früh behandeln. Nicht abwarten. Migräne wird leichter kontrollierbar, wenn du direkt zu Beginn therapierst. 3. Kurzzeitprophylaxe nutzen. Wenn die Attacke zuverlässig kommt, kann man 2 Tage vor der erwarteten Blutung beginnen. Zum Beispiel Naproxen 500 mg zweimal täglich für 5–6 Tage. Oder nach ärztlicher Rücksprache ein langwirksames Triptan wie Frovatriptan 2,5 mg zweimal täglich. 4. Magnesium einsetzen. 400–600 mg elementares Magnesium täglich. Am besten konsequent in der vulnerablen Phase. Bei empfindlichem Darm Dosis aufteilen. 5. Blutzucker stabil halten. Keine langen Nüchternphasen. Regelmäßig essen. Gerade in der Risikowoche. 6. Schlaf priorisieren. Hormonelle Umbruchphasen machen das Gehirn empfindlicher. Schlaf ist echte Prävention. 7. Medikamententage im Blick behalten. Zu häufige Einnahme kann Migräne verstärken. Wenn du merkst, dass es mehr wird, ärztlich gegensteuern. ⚠️ Disclaimer: dieser Post ersetzt keinen ärztlichen Rat. Bitte spreche jegliche Medikamenteneinnahme mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. 👩🏼‍⚕️ 💬 Schreib mir: Vor der Periode, während der Blutung oder um den Eisprung? Quellen: - Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) & Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). S1-Leitlinie Migräne (aktuelle Fassung). - MacGregor EA. Menstrual migraine: pathophysiology and management. The Lancet Neurology. 2020.

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